Als die radioaktive Wolke aus Tschernobyl sich näherte, waren die Menschen in West-Berlin vor allem verunsichert. Die Regierung auch, denn es gab keinen Präzedenzfall – und noch nicht mal Grenzwerte, erinnert sich der damalige Umweltsenator Jürgen Starnick.
Der irische Billigfliegr Ryanair will sämtliche Flugzeuge seiner Berlin-Basis in andere europäische Länder verlagern und insgesamt 50 Prozent weniger Flüge von und nach Berlin anbieten.
Das traditionsreiche Baumblütenfest in Werder (Havel) geht in die 147. Runde: Die Stadt setzt ihr neues Konzept fort, um Tradition und Volksfeststimmung harmonisch zu vereinen. Die Anfahrt soll Besuchern mit mehr Zügen erleichtert werden.
Kriegsbedrohung, Privatschmerz und Klassenunterschiede vermischen sich in „Drei Schwestern“ zu grotesken Phänomenen der Gegenwart. Regisseurin Mateja Koležnik gelingt eine erfrischend zeitgenössische Übersetzung des Klassikers.
Kiki Rockwell produziert mittelalterliche Märchenmusik mit elektronischen Mitteln – und feministischen Texten. Das ist live zwar kaum live. Aber einmalig.
Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson ist in Folge der Fördergeld-Affäre zurückgetreten. Die parteilose Senatorin hat den Regierenden Bürgermeister Wegner um ihre Entlassung gebeten – auch um Schaden vom Kampf gegen Antisemitismus abzuwenden.
Der Berliner Landesrechnungshof sieht laut einem Bericht schwere Fehler bei der Förderung von Projekten gegen Antisemitismus. Das brachte Sarah Wedl-Wilson als Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zu Fall – nach nicht mal einem Jahr im Amt.