Potsdamer FDP wählt Landtagskandidaten

Die Freien Demokraten haben Linda Teuteberg am Sonnabend auf einem Kreisparteitag als Potsdamer Vorsitzende bestätigt. 39 von 42 Mitgliedern wählten die 37-jährige FDP-Bundestagsabgeordnete, die als Rechtsanwältin in Babelsberg tätig ist.

Jurist, Designerin und Lehrer als Potsdamer Direktkandidaten

Daneben wählten die Liberalen auch ihre Direktkandidaten für die bevorstehende Landtagswahl. Für den Wahlkreis 21 (Potsdam I) geht Brandenburgs FDP-Landesvorsitzender, der Jurist Axel Graf Bülow als Landtagskandidat ins Rennen gehen. Im Wahlkreis 22 (Potsdam II) stellt sich die Babelsberger Kommunikationsdesignerin Andrea Ney zur Wahl. Beide traten ohne Gegenkandidaten an und wurden jeweils einstimmig gewählt, wie die FDP mitteilt.

Der FDP-Kandidat im Landtagswahlkreis 19 (Potsdam-Mittelmark III/Potsdam III) wurde bereits auf einer vorherigen Versammlung bestimmt. Es handelt sich um den angehenden Lehrer Kay Martin.

Die Bundestagsabgeordnete und Potsdamer FDP-Chefin Linda Teuteberg (2vl) mit den Direktkandidaten Kay Martin (l), Andrea Ney und Axel Graf Bülow

Die Bundestagsabgeordnete und Potsdamer FDP-Chefin Linda Teuteberg (2.v.l.) mit den Direktkandidaten Kay Martin (l.), Andrea Ney und Axel Graf Bülow, dem Landesvorsitzenden der Liberalen. Quelle: privat

Von Peter Degener

Interview mit Caroline Peters: Die Schauspielerin über Theaterblut und Komödien

[unable to retrieve full-text content]

35.000 Teilnehmer demonstrieren für nachhaltige Landwirtschaft

Berlin (dpa) Angeführt von rund 170 Traktoren sind in Berlin nach Veranstalterangaben etwa 35.000 Menschen für eine klimafreundliche Landwirtschaft und gesundes Essen auf die Straße gegangen.

Die Polizei zählte bei der Demonstration am Samstag im Stadtteil Mitte „mehrere Zehntausend“ Teilnehmer. Eine genaue Zahl nannte ein Sprecher nicht. Laut Polizei verlief der Protestzug zunächst friedlich.

Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ hatten Landwirte sowie Tier- und Umweltschützer anlässlich der Messe Grüne Woche für Samstagmittag zu der Demonstration aufgerufen. Los ging es aber schon am Morgen: Mehr als 170 Traktoren beteiligten sich an einer Sternfahrt zum Brandenburger Tor – so viele wie noch nie, wie Sprecher Christian Rollmann sagte. Allein 50 davon seien aus Niedersachsen gekommen.

Auf drei Routen waren die Landwirte von Brandenburg aus in die Stadt gefahren. An der Agrarministerkonferenz im Außenministerium übergaben sie eine Protestnote. Darin stand, dass „bäuerliche Arbeit auf den Äckern und Feldern und in den Ställen etwas sehr Wertvolles und vor allem Schützenswertes“ ist. Allein 50 davon seien aus Niedersachsen gekommen. Einzelne Teilnehmer aus Hessen und Bayern hätten sich schon am Donnerstag auf den Weg gemacht. Anschließend ging es weiter zum Brandenburger Tor.

Dort zeigte sich ein buntes Bild: Demonstranten in Bienen und Imkerkostümen, überlebensgroße Luftballons in Form von Insekten und viele Transparente. Unter den Demonstrierenden war auch Grünen-Chef Robert Habeck. Er rief dazu auf, bewusst einzukaufen, zu kochen und sich zu ernähren. „Wir müssen wegkommen im Alltag von diesem “Wir stopfen uns noch schnell Kalorien rein und es ist egal, wie sie entstanden sind”“, sagte Habeck der Deutschen Presse-Agentur.

Gegen Mittag setzten sich die Traktoren ein zweites Mal in Bewegung. Sie führten die Demo durch die Behrenstraße noch einmal zur Agrarministerkonferenz in der Französischen Straße. Anschließend ging es zurück über Unter den Linden und durch das Regierungsviertel.

Auf die Frage, warum er mit seinem Traktor zu der Demo gekommen sei, sagte Werner Ruf, Landwirt aus dem hessischen Bad Nauheim: „Weil die Agrarpolitik die letzten Jahre immer schlechter wird statt besser.“ Eine Landwirtin aus dem niedersächsischen Wendland sagte: „Die Agrarindustrie lässt uns kleine Bauern wegsterben.“ Ihre Familie müsse jedes Jahr gucken, wie es weitergeht.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatte sich indes gegen Polarisierungen in der Debatte um mehr Umwelt- und Tierschutz in der Landwirtschaft gewandt. Es sei eine Herausforderung, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, sagte die CDU-Politikerin mit Blick auf die Demonstration. „Wir werden sie nicht satt machen mit einem Teilausstieg aus der landwirtschaftlichen Produktion.“ Es komme auf eine nachhaltigere, effizientere und umweltgerechtere Produktion an. „Aber wir brauchen den Landwirt.“

Auch in Tübingen gingen am Samstag zahlreiche Menschen für eine klimafreundliche Landwirtschaft auf die Straße. Die Polizei zählte bei einer Demo rund 2500 Teilnehmer.

Schubert: Angriffe auf AfD und CDU

Mit Angriffen auf CDU und AfD hat Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) die Potsdamer Sozialdemokraten auf die Kommunalwahl im Mai eingestimmt. Die CDU versuche schon seit Monaten die Stadt schlecht zu reden und befände sich seit dem Wechsel an der Kreisspitze in einer Dauerwahlkampfschleife. Die SPD dürfe in der gemeinsamen Rathauskooperation dem Partner der CDU/ANW nicht die ganze Zeit die Wange hinhalten, „damit dieser sich auf unsere Kosten profiliert“, warnte Schubert am Samstag bei einem Parteitag zur Vorbereitung der Kommunalwahl in der Da-Vinci-Schule. 

Attacke gegen die AfD

Die AfD nannte Schubert dabei wiederum eine Partei der „rechtsextremen Personen und Positionen“, in der Werte infrage gestellt würden, für die man gerade in Ostdeutschland vor 30 Jahren auf die Straße gegangen sei. Daher müsse die Partei gerade mit Widerstand aus der SPD rechnen, so Schubert. 

Weitere Kritik, etwa gegen die Linke, sparte er sich. Für die SPD sei die Ausgangslage im Superwahljahr nicht berauschend, gestand der neue Rathauschef, der für seine Politik naturgemäß auf eine möglichst große SPD-Fraktion hofft. Gleichwohl hätten die Sozialdemokraten in Potsdam bei den vergangenen Wahlen in der Landeshauptstadt gezeigt, dass sie trotz Gegenwind in Bund und Land eine Mehrheit der Stimmen gewinnen könnten.
Im Vorfeld der Wahl gehe es ihm um die weitere Umsetzung seiner Wahlversprechen – von der Modernisierung der Stadtverwaltung bis zu einem städtischen Entwicklungskonzept zum Wachstum der Stadt, dass er noch dieses Jahr mit den Bürgern beginnen wolle zu diskutieren. Die Frage der behutsameren Stadtentwicklung werde auch die Kommunalwahl bestimmen, prognostizierte Schubert. Ihm sei es dabei auch ernst mit dem Anliegen, wieder mehr Konsens und Zusammenhalt in der Stadt zu schaffen. Auch seine Bürgersprechstunde werde er – angesichts der großen Resonanz – ausweiten, von einmal pro Quartal auf einmal im Monat. Das sorgte für Beifall.

Kandidatenliste verabschiedet

Ohnehin verlief der Parteitag äußerlich harmonisch, hatten sich die Sozialdemokraten schon im Vorfeld im Wesentlichen auf die Kandidatenliste zur Kommunalwahl verständigt. Die jeweils paritätisch mit Männern und Frauen besetzten zwölf Spitzenkandidaten für sechs Wahlkreise sind zum großen Teil in der jetzigen Stadtfraktion schon vertreten. Dabei erhielt SPD-Fraktionschef Pete Heuer mit 61 von 71 Stimmen ein vergleichsweise schwaches Ergebnis – das aber eben immer noch gut war. Neu sind die Innenstadt-Verbandschefin Sarah Zalfen und Irene Kirchner, die beide auch für die Landesregierung arbeiten. Bemerkenswert: Schuberts Vorgänger Jann Jakobs war bei vergangenen Kommunalwahlen noch als Zugpferd für seine Partei angetreten, hatte dann aber seinen Platz im Stadtparlament aus naheliegenden Gründen nicht wahrgenommen – was mehrfach kritisiert worden war. Schubert verzichtete auf eine Kandidatur.
Zudem wurde das Kommunalwahlprogramm verabschiedet, dass sich an Schuberts Versprechen anschließt. Der Leitsatz am Anfang heißt: „In Potsdam geht es vielen gut. Wir wollen, dass es allen gut geht.“ So sagte Fraktionschef Heuer der Kinderarmut den Kampf an, auch „Normalverdiener“ müssten sich noch Wohnungen leisten können. Gerade die anstehende Sanierung des Plattenbaugebietes Schlaatz müsse so sozialverträglich und ökologisch gestaltet werden wie in der Gartenstadt Drewitz, so Heuer. Auch Parteichef David Kolesnyk machte in dem Sinne deutlich, dass die Stadt nicht weiter auseinanderdriften dürfe.

https://www.pnn.de/potsdam/vor-der-potsdamer-kommunalwahl-schubert-angriffe-auf-afd-und-cdu/23886130.html

Potsdamer Lehrerin spielt Experiment aus „Black Mirror“ nach – mit erschreckendem Ergebnis

[unable to retrieve full-text content]

Diese Tanzmariechen wollen einen Weltrekord aufstellen

Alle Reserve-Tänzer müssen jetzt schon mit ran, damit es noch was werden kann mit einem tänzerischen Guinnessbuch-Rekordversuch am 19. Januar in der Stadthalle von Falkensee. Aber vielleicht ist die Zahl dann auch zweitrangig, denn bisher gibt es diese Kategorie noch gar nicht.

Das erzählt die Blankenfelder KC-Präsidentin Jenny Haseleu: „Wir wollen versuchen, dass 111 Gardetänzer aus 15 Vereinen gemeinsam auf der Bühne tanzen, dafür trainieren alle in ihren Heimat-Karneval-Vereinen.“ Bisher gebe es zwar solche Straßen-Tanzrekorde, erzählt die KC-Chefin, aber im Saal sei so etwas bisher nicht bekannt.

Alle zwei Jahre „Festival des Karnevals“

Die junge Frau ist auch im Karnevalverband Mark Brandenburg (KVMB) aktiv. Der veranstaltet alle zwei Jahre das „Festival des Karnevals“, Jenny Haseleu hat beim Gardetanz den Hut auf. „Für diese Festivals denken wir uns immer was Besonderes aus“, erzählt die 35-Jährige.

Vor zwei Jahren, als es um die närrische Saison 2018/19 ging, kamen KVMB-Präsident Heiner Reiß, vormals auch Präsident des KC Blau-Weiß ’68 Ludwigsfelde, und sein Vize Karsten Zade auf die Idee mit dem Guinnessbuch-Rekordversuch. „50 bis 60 Tänzer stehen bei den Festivals ja immer mal gemeinsam auf der Bühne. Aber es sollte eben auch eine närrische Zahl sein“, sagt Haseleu, im richtigen Leben Flugbegleiterin.

Notfalls geht die Chefin auf die Bühne

Nun hofft sie innig, dass alles klappt. „Vor allem darf uns jetzt vor dem Winterurlaub niemand mehr mit Zerrungen oder Knochenbrüchen ausfallen“, sagt sie. Und fügt hinzu: „Notfalls müssen die Vorstände mit ran und ich geh’ auch selbst noch mit auf die Bühne.“

Neben den organisatorischen und sportlichen Herausforderungen weiß sie, dass solch ein Rekordversuch für die Anerkennung auch eine Menge Bürokratie mit sich bringt.

Erstes gemeinsames Üben im November

„Aber wir versuchen es einfach“, erklärt sie. In ihrem KC trainieren 14 Garde-Tänzer für diesen Rekordversuch, beim KC Blau-Weiß ’68 in Ludwigsfelde sind es zehn: Luise, Lisa, zwei mal Josi, Fenja, Nele, Hannah, Johanna, Rieke und Leni. Einen Workshop aller Tänzer gab es bereits im November.

Die jungen "Stern"-Tänzerinnen vom KC Blau-Weiß '68 aus Ludwigsfelde, die am Rekordversuch des Märkischen Karnevalverbandes am 19

Die jungen “Stern”-Tänzerinnen vom KC Blau-Weiß ’68 aus Ludwigsfelde, die am Rekordversuch des Märkischen Karnevalverbandes am 19. Januar in Falkensee teilnehmen wollen: Luise, Lisa, Josi, Fenja, Nele, Josi, Hannah, Johanna, und Rieke (vl.n.r.); Leni fehlt am Tag dieses Fotos Quelle: privat

Die Ludwigsfelder Trainierin Kathleen Denner erklärt: „Auch wenn wir nur zwei bis drei Minuten gemeinsam auf der Bühne tanzen werden – das Schwierige ist, dass jeder zu Hause mit den Lücken üben muss, die dann die anderen Tänzer ausfüllen.“ Präsentieren sollen die Vereinsvertreter diesen Gardetanz bunt gemixt in ihren jeweiligen Vereinskostümen.

Großes Daumen-drücken in Ludwigsfelde

In Ludwigsfelde ist man sehr stolz auf die zehn Stern-Tänzerinnen. „Wir freuen uns, dass sie so fleißig dafür trainiert haben. Ihnen und der Trainerin schon jetzt ein großes Dankeschön und großes Daumendrücken“, sagt Andrea Kallmeyer vom KC-Blau-Weiß-Vorstand. Der wird bei dieser zum fünften Mal veranstalteten Gala ebenso dabei sein wie das aktuelle Blau-Weiß-Prinzenpaar Prinzenpaar, Ronny I. und Denise I.

Der Vorstand des KC Blau-Weiß Ludwigsfelde '68

Der Vorstand des KC Blau-Weiß Ludwigsfelde ’68: in der Schubkarre Präsident Uwe Kallmeyer, v.r. Schatzmeisterin Petra Liebner-Ende, 2.Vizepräsidentin Carolin Kollert, 1.Vizepräsident Sascha Selent und Beisitzerin Andrea Kallmeyer Quelle: Jutta Abromeit

Es gibt übrigens eine Generalprobe für diesen tänzerischen Rekordversuch: mittags um 12 Uhr am Gala-Tag. Bereits am Vortag treffen sich alle teilnehmenden Vereine zur Werkstatt „Dekoration“, um den Saal gemeinsam zu schmücken und die Vereinsbanner zu platzieren.

Mehr Infos zum Rekordversuch des Märkischen Karnevalverbandes Mark Brandenburg, zu Veranstaltungen und zu seinen Mitgliedern stehen im Internet unter http://www.kvmb.de

Von Jutta Abromeit

Region präsentiert sich bei der Grünen Woche

Eierlikör, Sanddornsaft, Winterkäse, Bio-Milch und Knackwurst – diese und noch viele weitere Köstlichkeiten stellen Betriebe aus den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming bei der Internationalen Grünen Woche vom 18. bis 27. Januar vor. Und auch die hiesigen Tourismusverbände mischen fleißig mit in der Brandenburg-Halle.

SPD geht ohne Schubert in den Kommunalwahlkampf

Die Potsdamer Sozialdemokraten beschließen am Samstag ihr Wahlprogramm für den kommenden Kommunalwahlkampf. Auch über die Listen für die Kandidaten in den Potsdamer Wahlkreisen wird abgestimmt. Eine Überraschung: Mike Schubert hält sich zurück.

Zehntausende wollen für Agrarwende demonstrieren

Berlin (dpa) Anlässlich der Agrarmesse Grüne Woche wollen am Samstag mehrere Tausend Menschen in Berlin für mehr Umwelt- und Tierschutz in der Landwirtschaft demonstrieren.

Der Zug unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ soll vom Brandenburger Tor starten und von Traktoren angeführt werden. Dazu aufgerufen hat ein Bündnis aus Organisationen von Bauern und Verbänden. Die Polizei rechnet mit 12 000 Teilnehmern bei der Demonstration, die in diesem Jahr zum neunten Mal stattfindet.

Ebenfalls parallel zur Messe wollen bei einer Agrarministerkonferenz Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern in Berlin über Chancen der Digitalisierung für die weltweite Ernährungssicherung beraten. Gastgeberin ist Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU).

Bei der Grünen Woche wird am Wochenende ein großer Andrang erwartet. Bis zum 27. Januar präsentieren sich in den Hallen unter dem Funkturm 1750 Aussteller aus 61 Ländern. Partnerland ist diesmal Finnland.

Konzept für Umbau der Friedrich-Ebert-Straße steht fest

Potsdam – Ein Boulevard am Nauener Tor – diese Vorstellung ist nicht abwegig, sondern eher wahrscheinlich. In einem zweiteiligen Werkstattverfahren der Stadt zusammen mit Potsdamerinnen und Potsdamern und ansässigen Gewerbetreibenden wurde ein Vorschlag für die künftige Gestaltung des zentralen Abschnitts der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Charlottenstraße und Nauener Tor erarbeitet. Dieses Konzept soll am 30. Januar 2019 der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden. Das teilte die Stadt am Freitag mit.

Dem Konzept zufolge wird der genannte Teil der Friedrich-Ebert-Straße sich in einen Boulevard wandeln. Konkret bedeutet dies unter anderem, dass zwischen Gehweg und Fahrbahn jeweils ein sogenannter Funktionsstreifen eingerichtet werden soll. Der Streifen soll beispielsweise Haltestelleneinrichtungen, Außenbestuhlung für Gastronomie oder Halte- und Liefermöglichkeiten dienen. Die Gehwege sollen “ausreichend breit” gestaltet werden, Radfahrer sollen zwischen den Straßenbahngleisen und dem Funktionsstreifen fahren – zusammen mit den Autos. Zudem wird der Bau barrierefreier Haltestellen für Busse und Straßenbahnen vorgeschlagen – einschließlich der erforderlichen Vergrößerung des Gleisachsabstandes für den Einsatz breiterer Straßenbahnen und die Begegnung von Straßenbahn und Bus, heißt es in einer Erklärung der Stadt.

Wunsch nach mehr Aufenthaltsqualität

Bernd Rubelt, parteiloser Baubeigeordneter der Stadt Potsdam, äußerte sich am Freitag zufrieden. Der Vorschlag zeige, “wie die verschiedenen Ansprüche an den öffentlichen Straßenraum unter einen Hut gebracht werden können”.

Es gehe vor allem darum, attraktive und barrierefreie Haltestellen für Bahn und Bus zu erreichten.  Zugleich wolle man Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen schützen sowie eine sichere Überquerung der Straße sowie die Abwicklung des Lieferverkehrs gewährleisten.

Wie Rubelt betonte, wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den zwei Beteiligungsveranstaltungen “vor allem der Wunsch nach mehr Aufenthaltsqualität, Raum zum Schlendern und Einkaufen, Platz für attraktive Außengastronomie und weniger fahrenden und parkenden Autos geäußert”. Daher sei klar: Dieser Teil der Friedrich-Ebert-Straße soll “als Boulevard gestaltet werden“.

https://www.pnn.de/potsdam/ein-boulevard-fuer-potsdams-innenstadt-konzept-fuer-umbau-der-friedrich-ebert-strasse-steht-fest/23885020.html