Sie sind 12 bis 16 Jahre alt, kommen von Förderschulen in Strausberg, Prenzlau und Bad Freienwalde – und stehen plötzlich selbst auf der Bühne: beim Projekt Musiktheater „360Grad“ der Musikkultur Rheinsberg.
Am 26. April 1986 explodiert in Tschernobyl ein Atomreaktor. Während in West-Berlin bald Spielplätze gesperrt und Jodtabletten gehamstert werden, spielen DDR-Behörden die Katastrophe herunter. 40 Jahre später erinnern sich Zeitzeugen von beiden Seiten der Grenze.
Als die radioaktive Wolke aus Tschernobyl sich näherte, waren die Menschen in West-Berlin vor allem verunsichert. Die Regierung auch, denn es gab keinen Präzedenzfall – und noch nicht mal Grenzwerte, erinnert sich der damalige Umweltsenator Jürgen Starnick.
Der irische Billigfliegr Ryanair will sämtliche Flugzeuge seiner Berlin-Basis in andere europäische Länder verlagern und insgesamt 50 Prozent weniger Flüge von und nach Berlin anbieten.
Das traditionsreiche Baumblütenfest in Werder (Havel) geht in die 147. Runde: Die Stadt setzt ihr neues Konzept fort, um Tradition und Volksfeststimmung harmonisch zu vereinen. Die Anfahrt soll Besuchern mit mehr Zügen erleichtert werden.
Kriegsbedrohung, Privatschmerz und Klassenunterschiede vermischen sich in „Drei Schwestern“ zu grotesken Phänomenen der Gegenwart. Regisseurin Mateja Koležnik gelingt eine erfrischend zeitgenössische Übersetzung des Klassikers.