Zugang zum Neuen Garten bald offen

Potsdam – Die über mehrere Monate verzögerte Sanierung der Schwanenbrücke könnte nun bald abgeschlossen werden. Eine noch ausstehende Materiallieferung sei für die nächste Woche angekündigt, sagte Frank Kallensee, Sprecher der Schlösserstiftung, am Montag auf PNN-Anfrage. Die Stiftung hatte die Brücke wie berichtet seit dem vergangenen Dezember für jeglichen Verkehr gesperrt, da durch „Materialausbrüche“ im Belag die Verkehrswegesicherheit nicht mehr gegeben war, wie es damals hieß. Die Reparaturen hatten sich dann als deutlich aufwändiger erwiesen als eigentlich gedacht, zuletzt hatte es noch Probleme bei der Materialbeschaffung gegeben.  

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht’s zur kostenlosen Bestellung.]

Besucher sind irritiert

Die Sperrung hatte indes Folgen: Der Zugang zum Neuen Garten ist aktuell nur über die Seestraße oder über die von der Tizianstraße aus erreichbare Hasengrabenbrücke möglich. Letztere ist allerdings nur rund 1,60 Meter breit, in Zeiten von Corona-Abstandsgeboten ist das eigentlich zu schmal. Daher hatte die Stiftung am Wochenende zwei Wachmänner eingesetzt, die laut Stiftungssprecher Kallensee dort zur Steuerung der Besucherströme eine Einbahnstraßenregelung durchsetzen sollten. 

Das habe aber für Irritationen bei Besuchern gesorgt, weil das Personal auch das Radfahrverbot für den Park strikt durchsetzte, wie Kallensee sagte – so durften die Räder nicht mit in den Park, selbst Schieben war nicht möglich. Am Samstagnachmittag habe man diese Praxis dann abgemildert, ebenso am Sonntag, so Kallensee. Ob am kommenden Samstag ähnlich verfahren wird, werde noch geprüft, so der Sprecher.

https://www.pnn.de/potsdam/schwanenbruecke-vor-fertigstellung-zugang-zum-neuen-garten-bald-offen/26082368.html