Categories:

Viel Zuspruch und Vorausdank konnte Klaus Dörr am Montagnachmittag vor dem Kulturausschuss entgegennehmen, wo der seit dem Weggang von Chris Dercon am 13. April dieses Jahres amtierende kommissarische Leiter der Volksbühne angehört wurde. Am prägnantesten drückte es Daniel Wesener von den Grünen aus, der sich freute, dass überhaupt jemand gefunden wurde, der diese undankbare Aufgabe so spontan übernehmen wollte. Und wie lautet die Aufgabe? Die Volksbühne als Ensemble- und Repertoiretheater zu retten. Dörr, der bereits im Januar zum Geschäftsführenden Direktor während der Dercon-Intendanz berufen wurde, wusste, was ihn erwartet. Wenn Dercon im Amt geblieben wäre, hätte es ab Herbst keine Eigenproduktion mehr, dafür aber monatlich 15 Schließtage gegeben. Die Notbremse wurde gezogen, spät zwar, allerdings noch bevor sich die Misere in den Wirtschaftsdaten abbilden konnte. Da stand die Volksbühne beim letzten Bericht für 2017 mit ein paar Tausend im Minus…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Tags:

Comments are closed