Dörr verlängert Intendanz an Berliner Volksbühne

Berlin (dpa) Die Berliner Volksbühne ist weiter auf der Suche nach einem dauerhaften Intendanten. Interimsintendant Klaus Dörr soll das Haus nun bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 leiten.

Das bestätigte der Sprecher der Kulturverwaltung, Daniel Bartsch, am Montag in Berlin. Zuvor hatte die Seite Nachtkritik.de darüber berichtet.

Ein neuer Intendant solle die notwendige Vorbereitungszeit bekommen, sagte Bartsch. Deswegen sei die vorhandene Möglichkeit einer Verlängerung des Vertrages mit Dörr genutzt worden. „Wir nehmen uns die Zeit, die wir brauchen“, sagte Bartsch.

Der ursprünglich als Geschäftsführer vorgesehene Dörr war im vergangenen Jahr nach dem Aus für den umstrittenen Chris Dercon eingesprungen. Dercons Arbeit war seit Beginn der Spielzeit im Herbst 2017 bei Publikum und Kritik unterschiedlich aufgenommen worden. Zuvor hatte die Volksbühne unter der Intendanz von Frank Castorf immer wieder für Erfolge und Schlagzeilen gesorgt.

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