Die AWO wird 100 und stellt neun Forderungen auf

Werder (Havel). Vor 100 Jahren hat die Sozialdemokratin und eine der ersten weiblichen Reichstagsabgeordneten, Marie Juchacz, die Arbeiterwohlfahrt ins Leben gerufen. Grund genug für die in ganz Deutschland tätige Organisation, den runden Geburtstag gebührend zu feiern.

“Mit 100 unterwegs” heißt die mobile Geburtstagsfeier des AWO Bezirksverbandes Potsdam. Sie macht immer dort Halt, wo AWO-Ortsvereine und -Einrichtungen ansässig sind: Orte, an denen zusammen mit anderen Akteuren der Region Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt Gemeinschaft erlebbar machen können.

Mit im Gepäck ist das “1+9-Programm”. Durch die Erfahrungen aus der täglichen Arbeit und dem Wirkungsfeld als freier Wohlfahrtsverband sowie durch Erkenntnisse aus zahlreichen Fachforen und Aktionswochen, wurden neun Forderungen erarbeitet, die für eine sozial gerechte Gesellschaft erfüllt sein müssen. Das zum diesjährigen Jubiläumsjahr “100 Jahre Arbeiterwohlfahrt” entwickelte Programm wurde deshalb “1+9” genannt – ein Ziel, neun Forderungen. Die Forderungen hat die AWO auf bunte Postkarten gedruckt, damit sie vor Ort verteilt und diskutiert werden können. Ganz nebenbei gibt es eine richtige Geburtstagsfeier.

In Werder findet sie am kommenden Dienstag, 10. September, von 15 bis 18 Uhr auf dem Plantagenplatz statt. Denn in der Blütenstadt gibt es neben zwei Seniorenzentren den AWO-Treff direkt vor Ort am Plantagenplatz mit Schuldner-, Sucht- und Migrationsberatung sowie die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KIS) Potsdam-Mittelmark und natürlich den Ortsverein, ohne den das alles nicht möglich wäre. red/sg