Der Auftritt seines Lebens: So trickste Winfried Glatzeder die Stasi aus

Er glänzte im Defa-Kultfilm „Die Legende von Paul und Paula“, begeisterte auf der Bühne unter anderem als „Jedermann“. Doch die wahre Glanzrolle seines Lebens führte Winfried Glatzeder (73) in der Volksbühne auf – ohne großes Publikum. Im Fernsehen verriet der Star am Sonnabend erstmals, wie er die Stasi erfolgreich an die Wand spielte.

Glatzeder gehört zu den prominenten Zeitzeugen der sonnabendlichen RBB-Serie „Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt“. Als es jetzt in einer Folge um das Jahr 1971 ging, berichtete der Schauspieler, dass ihn die Stasi in jenem Jahr zum Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) machen wollte.

Später wurde Schauspieler Winfried Glatzeder selbst bespitzelt

Glatzeder wandte einen Trick an, um aus der Spitzel-Nummer herauszukommen. Er wählte die Volksbühnen-Kantine als Auftrittsort, trank sich vorher mit „Nordhäuser Doppelkorn“ Mut an. „Ich ging von Tisch zu Tisch, erzählte, was passiert war“, sagt Glatzeder. „Danach ging ich hoch zum stellvertretenden Intendanten, von dem ich ahnte, dass er einen guten Draht zur Stasi hatte. Ich sagte ihm, jetzt wollen mich diese Leute fertigmachen.“

Glatzeder hatte mit diesem „Auftritt“ Erfolg. „Später las ich in meiner Stasi-Akte: ,Glatzeder hat sich an die vereinbarte Konspiration nicht gehalten.’ Damit war ich für die Stasi verbrannt“, sagt der Schauspieler. Aber nur als IM. Denn die Stasi ließ Glatzeder observieren. Sein Telefon wurde abgehört, die Post geöffnet, berichtete der Schauspieler einmal.

„Othello“ am Berliner Ensemble: Sex unter Trommelgedonner

Ein Schlagzeug hämmert in finsterer Leere einen erst langsam schreitenden Viervierteltakt. Es wird lauter, schneller und kommt aus dem Rhythmus, bis es sich zu einem wildem Trommelorgasmus steigert und abbricht (am Instrument: Ludwig Wandinger).

Damit ist alles erzählt. Der Regisseur und Freizeitschlagzeuger Michael Thalheimer hat keine fünf Monate nach „Macbeth“ seinen nächsten Shakespeare im Berliner Ensemble abgeliefert: „Othello“.

„Othello am BE“: Nackte an der Rampe

Parallel zum Getrommel stolziert der nicht mit schwarzer, sondern mit roter Farbe übergossene nackte Ingo Hülsmann in der Titelrolle an die Rampe, präsentiert seine feucht glänzende Pracht vor dem Publikum. Es folgt Sina Martens, ebenfalls nackt, ebenfalls übergossen, aber mit weißer Farbe, die ihr noch von den Händen tropft: Desdemona.

Die beiden schnappen nacheinander, mit ihren Mündern, ihren Extremitäten, mit den Körpermitten, als wären sie ausgehungert und müssten einander so schnell wie möglich verschlucken. Sehr ernste, freudlose und unheilvolle Sache unter Trommelgedonner.

Regieeinfall von 1976

Die Farbe der Leiber mischt sich – das soll sicher an Peter Zadeks berühmte „Othello“-Inszenierung mit Ulrich Wildgruber und Eva Mattes erinnern, hier schmierte der schwarz geschminkte Mann die weiße Frau voll. Ein Regieeinfall von 1976.

Aber mit Schwarz macht man das heute nicht mehr. Thalheimer schminkt stattdessen die handelnden Figuren, bis auf die titelgebende, weiß – und stülpt dem grau gekleideten, angewidert brüllenden Chor weiße Kissenbezüge über die Köpfe. Als Blackfacing, also als rassistisch geltendes Schwarzschminken von weißen Schauspielern, kann man das strenggenommen nicht bezeichnen, aber natürlich wird die Debatte mit auf die Rampe geklatscht. Schließlich war es Thalheimers Dea-Loher-Inszenierung „Unschuld“ (2011), nach der die Diskussion eskalierte, mit dem Ergebnis, dass die Spieler statt schwarzer, weiße Schminke verwendeten.

„Othello am BE“: Innere und äußere Körpersäfte

Nun also rot. Im Programmheft finden sich entsprechende Aufsätze von Achille Mbembe und Slavoj Zizek sowie ein Gedicht von dem dunkelhäutigen Psychiater Frantz Fanon (1925-1961): „Ich vermähle mich mit der weißen Kultur, der weißen Schönheit, der weißen Weiße. In diesen weißen Brüsten, die meine allgegenwärtigen Hände streicheln, mache ich mir die weiße Zivilisation und Würde zu eigen.“ Auf der Bühne interessiert das weniger, da geht es um Allgemeineres.

Also zurück zu der rot-weißen Rampennummer, die sehr explizit klatscht und spritzt, sodass man mit den Gedanken bei den Schauspielern ist. Die Figuren, die hier ihre inneren und äußeren Körpersäfte mischen, werden nicht nur auf äußerliche Farbunterschiede, auf die Spannung von gesellschaftlicher Zuschreibung und individueller Liebe reduziert. Bei Thalheimer bleiben nur noch Sexualität und Todestrieb übrig. 

Ragen und züngeln

Irgendwann kriegt man das Bild nicht mehr aus dem Kopf: Der rote Macho ragt als dauererigierter Brüllpenis in die Finsternis der leeren Bühne (zwischenzeitlich kommt ihm aus weithin bekannten Eifersuchtsgründen das Stehvermögen abhanden), die weiße Frau fliegt ihm als eine personifizierte Wonnevulva zu, aus der es gierig züngelt.  Gespuckt wird auch viel. Mindestens sieben Rotzfladen klatschen an diesem Abend auf die rohen Bretter (Bühne: Olaf Altmann) und einmal auch ins Kollegengesicht. Gut, Augen haben diese überspannten Genitalgestalten auch, aber die sehen nichts, sondern verdrehen sich vor Lust und tropfen später dann vor Schmerz. Und aus den durchtrainierten Schauspielermündern dringt gar nicht mal so wenig hochgezüchteter Shakespeare-Text, mit seiner von dem Geschehen auf der Bühne unabhängigen Wucht und Gerissenheit. Die Sprache, so lernen wir, stört.

Besonders in Form der diabolischen Einflüsterungen von Jago (Peter Moltzen) pfuscht er in die als rein körperliches und unbezähmbares Bedürfnis erzählte Liebe. Das nächste Mal versuchen sie es vielleicht einfach ohne Shakespeare, aber unbedingt mit Schlagzeug und Farbe.  

Othello 18., 25. April, 2., 3., 10. Mai, jeweils 19.30 Uhr im Berliner Ensemble, Karten unter Tel.: 28 40 81 15 oder berliner-ensemble.de

17.05.2019–19.05.2019 Anime Messe Berlin 2019

Die Anime Messe Berlin ist die Event-Messe über Anime, Manga, Cosplay und Japan im Filmpark Babelsberg vom 17. bis 19. Mai 2019. Freu dich auf Konzerte, Shows, Anime-Kino, Wettbewerbe, Vorträge, Aussteller und ein wunderschönen Freizeitpark. Alle Programmpunkte sind bereits im Ticket-Preis enthalten. Keine extra Kosten! Natürlich kannst du dich auch vor Ort mit neuen Anime-Merchandise und Co. eindecken.

Das ausführliche Programm finden Sie unter: https://www.animemesse.de/

Anime Messe Berlin 2019

Grafik: Anime Messe Berlin

https://www.filmpark-babelsberg.de/de/events-specials-events/465.html

Jeder wollte ihm nah sein: Michael Jackson und seine Opfer

Als vor einigen Wochen die TV-Dokumentation “Leaving Neverland” des Regisseurs Dan Reed zunächst auf einem Festival und dann im Sender HBO in den USA ausgestrahlt wurde, entzündete sich auch hierzulande eine Debatte, ob man die Hits Michael Jacksons noch spielen könne. Die Bundeskunsthalle in Bonn wurde aufgefordert, eine Ausstellung über ikonografische Wirkung des Pop-Phänomens Jackson abzusagen.

Safechuck und Robson berichten über angeblichen Missbrauch

In dem Film schildern James Safechuck (41) und Wade Robson (38), wie sie im Alter von sieben und elf Jahren mit ihren Familien in die unmittelbare Nähe des Popstars gerieten. “Er gehört zu den nettesten, freundlichen und liebevollsten Menschen” sagt Wade Robson nahezu tonlos. “Und er hat mich sexuell missbraucht. Sieben Jahre lang.” Safechuck und Robson kommen in langen Gesprächen zu Wort, außerdem werden die Mütter und Geschwister befragt. Es geht um die Rekonstruktion der intimen Beziehung Michael Jacksons zu den jungen Fans. Wade Robson hatte im australischen Brisbane einen Tanzwettbewerb gewonnen, dessen Preis darin bestand, den Star kennenzulernen. “Jimmy” Safechuck kam über das Casting für eine Pepsi-Reklame mit ihm in Kontakt. Die Muster des sexuellen Missbrauchs ähnelten einander. Jackson widmete den Jungen Aufmerksamkeit und verwickelte sie in eine tief empfundene Liebesgeschichte, die sexuelle Handlungen zunächst schleichend und dann immer intensiver einschlossen. Die Familien der Kinder befanden sich dabei in der unmittelbaren Umgebung, aber je länger die Beziehung dauerte, desto mehr wurden die Mütter von ihren Söhnen ferngehalten.

Über die seelischen Konsequenzen

Der Film erzählt das alles in quälender Ausführlichkeit, Safechuck und Robson berichten detailliert über die sexuellen Praktiken, die Jackson ihnen aufdrängte.
Es sind nur wenige dramaturgische Mittel, die Reed einsetzt. Neben den Interviews gibt es mit Drohnen aufgenommene Kamerafahrten über Michael Jacksons Ranch Neverland, wo sich der Missbrauch häufig ereignete. Standbilder, Tonaufnahmen und per Faxgeräte versandte Liebesbekenntnisse ergänzen die Gespräche, die im weiteren Verlauf immer mehr therapeutischen Charakter annehmen. Im zweiten Teil des Films geht es kaum noch um Michael Jackson und die Fragen nach seiner Schuld. Geschildert wird vielmehr, wie die Folgen des Missbrauchs das Seelenleben der Heranwachsenden und ihrer Familien verdüstern. Wade Robsons Vater nahm sich das Leben.

Natürlich bleiben Fragen. Wie konnten die Mütter das alles zulassen? Wie blind mussten sie gegenüber dem manipulativen Geschick Jackson sein. Der Filmtitel scheint Safechuck und Robson den späten Auszug aus Neverland zu verheißen. Aber tatsächlich haben sie das seelische Gefängnis, das der Popstar um sie errichtete, nie verlassen. Die Frage, ob man Jackson heute noch hören will, wird nach dem Erleben dieses Films jeder für sich beantworten müssen. über das System Missbrauch aber kann nicht geschwiegen werden.

„Der Palast“ in der Volksbühne: Ein Tanzstück zur Gentrifizierung von Constanza Macras

Berlin –

Alle weg? „Ja, alle weg!“, kräht Anne Ratte-Polle ins Mikrofon. Der Bäcker? Weg! Der Lebensmittelladen? Weg! Der Sexshop? Weg! Die alten Nachbarn? Weg! Stattdessen überall Menschen, die alle ganz toll divers und dabei doch so irre gleich aussehen. Ja, auch das Theater − es ist weg! Oder vielleicht doch nicht?

Da kann man sich in der Volksbühne, bei der Uraufführung von „Der Palast“, auf einmal gar nicht mehr so sicher sein. Die neue Produktion der Choreografin Constanza Macras ist eine Ansage. Das in der ersten Hälfte ziemlich großartige Zusammenspiel von Tanz, Musik und Fotografie gerät in der Wut und im Widerstand gegen die Auswüchse der Gentrifizierung ins Rutschen.

Die Volksbühne ist da

Vielleicht sind auch schon die Menschen, die einem vor der Premiere draußen auf der Treppe der Volksbühne begegnen, eine Ansage. Der verwirrte Typ, der einen fragt, was hier heute Abend stattfindet, die alte Verkäuferin, die eine ganz neue Obdachlosenzeitung anbietet, ob man die nicht mal lesen wolle. Verschiedene Elendsfiguren, die um einen Euro oder auch nur um ein paar Cent bitten. Sie sind nicht weg. Und die Volksbühne? Dies ist nicht mehr so wie früher, aber sie ist doch auch nicht verschwunden.

Zumindest ist sie an diesem Abend voll da − mit Anne Ratte-Polle zum Beispiel, die schon früher in der alten Castorf-Volksbühne gespielt hat. Mit all dem Show-Glitzer auf der Bühne, der dem Fundus von Bert Neumann entstammen könnte, dem verstorbenen Bühnenbildner, der die Volksbühne gemeinsam mit Frank Castorf zu dem gemacht hat, was sie wurde. Aber vor allem mit Constanza Macras selbst und dieses Stück, das wütend, politisch und intelligent und in der ersten Hälfte des Abends große Kunst ist. Dieser Haltung und dieser Furor gehören unbedingt hierher. Das ist die Ansage. Hier kann etwas weitergehen in der Zukunft.

Bilder aus Berlin

Im ersten Teil des Abends schieben die Bühnenarbeiter des Hauses unermüdlich einzelne Bühnenbildelemente herein und wieder hinaus. Showtreppe, Jurorensessel, Bänke. Ohne dass diese überhaupt richtig zum Einsatz kommen würden. Fotografien von Tom Hunter, auf denen man Menschen wie Stillleben zu Objektkompositionen arrangiert sieht, werden auf große Leinwände projiziert. Am Kotti etwa, das Neue Kreuzberger Zentrum im Hintergrund, steht im Vordergrund ein Gemüsehändler, wie eingefroren, mit einem Apfel in der Hand, vor ihm zwei Menschen in mittelalterlicher gildeartiger Kleidung, ebenfalls mit Äpfeln. Oder später, eine eingefrorene Botticelli-Venus mit Hipster-Gesellschaft vor Hochhausensemble im Sandkasten.

Die elektronische Musik von Robert Lippok strudelt und strömt und staut sich, unterstützt von der Live-Musik von Santiago Blaum, Kristina Lösche-Löwensen und Jacob Thein. Das wirkt wie eine unablässige Hirnmassage. Alles wird durchlässig, durchdringt einander. Die Bilder von Hunter, die Tänzer, die man durch die Bilder hindurchscheinend im Hintergrund agieren sieht. Gerade noch waren sie in diversen schicken Solo-Showeinlagen unterwegs. Jetzt kommen sie einzeln wieder, in abgehackten Bewegungen, Plastikperücken auf dem Kopf, als Playmobil-Postbotin, Polizist und Ärztin. Oben, auf einer Balustrade sieht man Playmobil-Mann und -Frau in ihrer Wohnhöhle. Pappschilder werden hervorgezerrt. „Wir bleiben“. „Mieterwahnsinn stopp.“

Superwoman mit Räuberrad-Umhang

Bumm. Ist der Protest erschossen. Kommt die Playmobil-Ärztin, macht erfolgreiche Wiederbelegung. Kommt die Playmobil-Superwoman mit dem Räuberrad, dem alten Volksbühnen-Logo, auf dem Umhang und eliminiert die Polizei. Kleiner Scherz am Rand, im Mahlstrom des globalen Neoliberalismus, in dem man über Widerstand irgendwie nur noch als Comic erzählen kann. Denn alles verflüssigt sich.

So wie hier die ineinandergreifenden Tänze, die Musik, die renaissancehaften Bilder mit denen wuchtig etwas von einer anderen Zeit in die Szenerie hineinragt. Etwas Stille in all dem Lärm. Eine nackte Botticelli-Venus mit sehr viel blonder Perücke wird irgendwann später die Protest-Schilder wieder hervorkramen, die jetzt auch nur noch wie frei flottierende Zeichen wirken und sie von oben auf das Bühnengeschehen werfen, und die Decken, die Matratzen und auch all ihre Perücken gleich hinterher.

Das Comeback der Constanza Macras

Constanza Macras hat nach einer Krise in der ihr ein großer Teil ihrer Förderung und vor allem auch die Spielstätten in der Stadt abhandengekommen waren, seit zwei Jahren ein unglaubliches Comeback. Der Film „The Favourite“, für den sie für die Choreografie verantwortlich zeichnete, war gleich für mehrere Oscars nominiert. Würde es in Hollywood eine Kategorie für Film-Choreografie geben, Macras hätte mit der verrückt-absurden, großartigen Tanzeinlage in „The Favourite“ sicher zu den Nominierten gezählt. Die Beteiligung an einer neuen Hollywood-Produktion soll schon unter Dach und Fach sein.

Aber vor allem hat Macras, die immer eine politisch denkende Choreografin war, zu einer neuen Wachheit und wieder zu einem ernsthaften künstlerischen Wollen gefunden. Eine Zeitlang hatte man durchaus den Eindruck von Stagnation. In ihren Stücken schien die Choreografin ihre einmal gefundene Ästhetik nur noch mit verschiedenen Themen durch zu konjugieren. Keine Spur davon in der ersten Hälfte von „Der Palast“, in dem sich die Choreografin gemeinsam mit ihrer Dramaturgin und Co-Autorin Carmen Mehnert an einer Form erprobt, die man so noch nie bei ihr gesehen hat − in der zweiten Hälfte des knapp dreistündigen Abends wird das Surrogat-Leben in den Bildern der Casting-Shows zwar mit viel Witz und einigen überraschenden Wendungen, aber doch leider auch viel zu ausgedehnt durchdekliniert. Nötig war das nicht. Jedenfalls nicht in dieser doch selbst zu sehr auf die Effekte der Show setzenden Form.

Der künstlerische Atem reicht nicht ganz

„Ich bin nach Berlin gekommen, weil ich in das Berlin der 20er Jahre verliebt war“, sagt irgendwann Fernanda Farah, eine der wichtigen Macras-Akteurinnen der vergangenen zehn Jahre. Verliebt in das Berlin von „Cabaret“, aber auch in die Stadt von „Lola rennt“. In das Berlin aus all den anderen Filmen mit all diesen wilden, tollen Geschichten. Berlin, das ist eine Stadt voll mit Koks, Clubs, Berghain, Toiletten-Sex. Wow. Aber: Läuft das nicht in anderen Großstädten ähnlich ab?

Wie wir nur noch in Bildern und unseren Vorstellungen von Bildern leben, darum geht es in diesem zweiten Teil mit viel Tanz und Gesang und Glitzer, mit absurden Marx- und Satre-Zitaten und Einbrüchen aus dem wirklichen Mieter-Leben. Die Darsteller sind umwerfend, alle miteinander. Aber der künstlerische Atem hat nicht über die gesamte Strecke gereicht. Geschenkt.

Abgestiegene Mittelschicht

Vor einigen Wochen saß man schon staunend in „Megalopolis“, einem 2009 in der Schaubühne uraufgeführten Stück, das Macras jetzt in der Volksbühne wieder aufgenommen hat. Damals hat einen das Stück nicht überzeugt. Zu fahrig, zu kaputt. Jetzt ist das, was Macras damals schon beschrieb, soziale Realität. Der Abstieg der Mittelschicht, die soziale Härte, die Präsenz der Armut. „Megalopolis“ springt einen mit seiner Wucht regelrecht an.

Mit ihrer neuen Arbeit, steht nun außer Frage, dass Constanza Macras der Volksbühne gewachsen ist. Sie hat ein großes Repertoire an Stücken, die in Berlin viel zu selten zu sehen waren. Es gibt alte Stücke, die unbedingt wieder zu neuem Leben erweckt werden könnten. Es gibt jetzt „Megalopolis“, „Der Palast“ und im Februar ein neues Macras-Stück. Alles weg an der Volksbühne? Es sieht gerade nicht danach aus.

Der Palast 6., 14. April, 16., 17. Mai, 20 Uhr,  Volksbühne, Karten unter Tel.: 24 06 57 77

Zärtliche Geschichten: Zum Tod des Dokumentaristen Heinz Brinkmann

Die Insel Usedom war seine große Liebe. Geboren im Seebad Heringsdorf, kehrte Heinz Brinkmann auch als Regisseur immer wieder hierher zurück. Noch in seinem letzten Film, „Usedom – der freie Blick aufs Meer“ (2018), erzählte er von den Villen an Europas längster Strandpromenade, von der Vertreibung jüdischer Mitbürger durch die Nazis, vom wenig regulierten Bauboom der jüngsten Zeit.

In den Bildern schwang so etwas wie Abschiedsmelancholie mit, Brinkmann war während der Dreharbeiten bereits schwer krank. Am Donnerstag ist er 70-jährig verstorben.

Nach Biermann-Protest blieben die Aufträge aus

Anfang der 1970er-Jahre hatte Brinkmann an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg das Fach Kamera studiert und hier 1975 auch das Regie-Diplom erhalten. Danach war er als freiberuflicher Regisseur, Autor und Kameramann für die Defa-Wochenschau „Der Augenzeuge“ tätig.

Doch nachdem er im November 1976 einen Protest gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns aus der DDR unterschrieb und auch nicht bereit war, diese Unterschrift zurückzuziehen, erhielt er vom Defa-Studio für Dokumentarfilme keine Aufträge mehr.

1976 hospitierte er bei Benno Bessons Inszenierung des Heiner-Müller-Stücks „Die Hamletmaschine“ an der Berliner Volksbühne, dann bei Thomas Langhoffs Inszenierung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ am Maxim-Gorki-Theater. Mit der Hoffnung, später als Spielfilmregisseur arbeiten zu können, wirkte er als Regieassistent an Egon Schlegels Spielfilm „Das Pferdemädchen“ mit. Von 1983 bis 1991 kehrte er als Regisseur ins Defa-Studio für Dokumentarfilme zurück und war seit 1991 freischaffend.

Ein Ausschnitt aus dem Film „Usedom - Der freie Blick aufs Meer" von Dokumentar-Filmer Heinz Brinkmann.

Ein Ausschnitt aus dem Film „Usedom – Der freie Blick aufs Meer” von Dokumentar-Filmer Heinz Brinkmann. 

Heinz Brinkmanns Liebe zur Ostsee 

Schon während seiner Zeit bei der Wochenschau „Der Augenzeuge“ drehte er Sujets über Mecklenburg-Vorpommern, etwa über die Barlach-Gedenkstätte in Güstrow. Wichtig wurden ihm Filme über den Alltag in der DDR und spannende Biografien. Für die Defa-Kinobox, den feuilletonistischen Nachfolger der Wochenschau, stellte er unter anderem den 90-jährigen Stralsunder Maler Erich Kliefert vor oder beschrieb den Küstenschutz an der Ostsee. Mit einer „Ostseebox“, die mit skurrilen Porträts, surrealen Bildern und einer märchenhaften Erzählstruktur über die Sehnsucht nach Freiheit und ursprünglicher Natur philosophierte, konnte er seine künstlerischen Ansprüche deutlich machen.

Mit der schon 1987 gedrehten, aber erst im März 1989 uraufgeführten Reportage „Die Karbidfabrik“ gelang es ihm, Szenen aus dem Innenleben eines technologisch veralteten Karbidwerkes im Chemiedreieck Halle-Merseburg-Leuna zu einer Parabel auf die Endzeitstimmung in der DDR zu verdichten. Unmittelbar nach dem Sturz Honeckers im Oktober 1989 wurde der Film im Ost-Berliner Fernsehen als Beleg dafür gezeigt, dass die politische Zensur in den Medien der DDR nun ein Ende habe. 

„Waldschlösschen“, wo die Stasi wirkte

Viele folgende Filme verknüpften individuelle Erfahrungen mit zeitgeschichtlichen Momenten: In „Waldschlösschen“ über eine Staatssicherheits-Zentrale bei Schwerin kamen sowohl ehemalige Stasi-Mitarbeiter wie ein Pastor zu Wort, der sich in der Bürgerbewegung engagiert. „Das Feld brennt“ zeigt einen alten Kommunisten und Landarbeiter, der einsam am Rand einer Müllkippe lebt, die Politik hasst, an Gott zweifelt und nur der Natur vertraut.

„Horno und anderswo“ dokumentierte den Kampf der Einwohner um ihre Heimat und gegen die Braunkohle im nordrhein-westfälischen Garzweiler und im brandenburgischen Horno. All diese Filme reflektierten radikale gesellschaftliche Einschnitte und Umbrüche und ließen sich auf die Emotionen ihrer Figuren ein. 

Anpassungsverweigerer in Prenzlauer Berg

Zum größten Erfolg in Brinkmanns Schaffen wurde der gemeinsam mit Jochen Wisotzki 1990 gedrehte Film „Komm in den Garten“, eine der letzten Produktionen der Defa. Hauptfiguren sind drei Freunde und Anpassungsverweigerer aus dem Berliner Prenzlauer Berg, die sich gegenseitig zu leben und zu überleben helfen: ein Maler, der in der DDR als „arbeitsscheu“ gebrandmarkt war und zehn Jahre im Gefängnis verbrachte, ein Journalist, der dem Alkohol verfiel, und ein Außenwirtschaftler, der aus der Akademie der Wissenschaften entlassen wurde und am S-Bahnhof Schönhauser Allee selbst gebastelte Lampen verkauft.

Der poetisch-humorvolle Film beobachtet die drei Männer bei ihren täglichen Verrichtungen, lässt sie ausführlich zu Wort kommen, bietet ihnen die Gelegenheit zur Selbstinszenierung und reflektiert den existentiellen Widerspruch zwischen individuellem Freiheitsdrang und staatlicher Bevormundung in der DDR. Fünf Jahre später verfolgte der Regisseur mit „Der Irrgarten“ die Biografien der drei Männer weiter und reflektierte darüber, wie sehr Menschen gerade in Zeiten des Wandels nach innerem Gleichgewicht, Harmonie und Liebe suchen.

Der Regisseur und das Meer

Wie schon vor 1989 drehte der Regisseur auch nach der deutschen Vereinigung immer wieder an der Ostsee. In „Carmen – Haus am Meer“ erzählte er Geschichten einer Strandvilla auf Usedom, die einst als Pension seiner Großmutter gehörte und 1953 im Rahmen der „Aktion Rose“, einer politisch motivierten Enteignungswelle, in staatlichen Besitz überging. „Akt(e) Peenemünde“ über die auf Usedom gelegene einstige Raketen-Forschungsstätte der Nazis thematisierte die Komplexität und Kompliziertheit des Umgangs mit Geschichte.

In „Insellicht – Usedomer Bilder“ befragte Brinkmann die Maler Sabine Curtio, Volker Köpp, Oskar Manigk und Matthias Wegehaupt nach ihrem Verständnis von Kunst und Leben. Wie in vielen anderen seiner Arbeiten ging es dem Regisseur auch hier um das „Vergegenwärtigen des Standortes, ums Innehalten und Sammeln, was eine ebenso notwendige wie schwierige Aufgabe ist in Zeichen des nivellierenden Massentourismus, in der sich so manche Identität viel zu schnell auflöst“ (Horst Peter Koll). 

Drei ungewöhnlichen Brüdern wandte sich Brinkmann 2012 mit „Fallwurf Böhme“ zu, in dessen Mittelpunkt das Schicksal des ehemaligen DDR-Handball-Nationalspielers Wolfgang Böhme steht, dessen Karriere auf Betreiben der Staatssicherheit vor den Olympischen Spielen 1980 beendet wurde. Stets verdichtete Heinz Brinkmann Lebensgeschichten zu Zeitbildern. Und immer näherte er sich seinen Figuren mit leiser Empathie. Seine zärtlichen Erzählungen werden dem deutschen Kino fehlen.

Kino-Doku „Berlin Bouncer“: Aufpasser und Kuratoren – Berlins härteste Türsteher

Berlin –

Ob die Tasche echt ist? Ja, hehe, sagt Sven Marquardt. Die sei ein Geschenk zum 50. Geburtstag gewesen. „Ich wollte einmal mit Gesichtstätowierung und Louis-Vuitton-Tasche verreisen.“ Marquardt ist die gefürchtete Türsteher-Legende der Berliner Clubs. Er bewacht das Berghain. Mit seinen silbernen Haaren, Piercings und Tattoos ist er ein Stück Popkultur geworden, es gibt ihn sogar als Matroschka-Püppchen aus Holz.

Der 57-Jährige ist einer der Protagonisten in der Kino-Doku „Berlin Bouncer“, die drei Türsteher porträtiert und bei der Berlinale Premiere feierte. Es geht um das Nachtleben heute und damals nach dem Mauerfall, als bei Techno Ost und West zusammenwuchsen. Leute, die in den 90er Jahren dabei waren, sprechen mit leuchtenden Augen von den Kellerclubs und der Anarchie in dieser Zeit. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Berlins Nachtleben längst Teil der Tourismuswerbung, die Veteranen der Clubszene sind im Lesebrillen-Alter.

Frank Künster über seinen Job als Türsteher: „Ich bin ein Exzess-Bewacher“

Der Regisseur David Dietl (40), Sohn des Filmemachers Helmut Dietl, lernte mit 21 den sagenumwobenen Club Cookies kennen und traf so auch zwei der drei Türsteher des Films, Frank Künster und Smiley Baldwin. Marquardt kennt in Berlin ohnehin jeder, eine logische Wahl. Für Dietl ist es „ein Film über Berliner Nächte und die Geschichte der Clubkultur, aber auch über das Leben und seine Unwägbarkeiten“. Man könnte sagen: Es ist auch ein freundlicher Film über das Älterwerden von drei Männern, die keinen klassischen Lebensentwurf haben – mit einem clubtauglichen Soundtrack.

In Jobs in der Clubszene rutscht man oft rein. Frank Künster ist so ein Fall. Eigentlich wollte er 1989 BWL studieren, der Mauerfall kam dazwischen. Der Film zeigt ihn bei Küsschen an der Tür der Kingsize-Bar oder beim Fotoshooting mit nackten Models: Er genießt das alles, so wie er sich in seiner Wohnung ein zentimeterdick bestrichenes Nutella-Brot macht. „Ich bin ein Exzess-Bewacher“, sagt Künster über seinen Job. Smiley Baldwin kam als US-Soldat nach West-Berlin. Seine Philosophie an der Tür: „Man malt jeden Abend ein Bild“.

Berghain-Türsteher Sven Marquardt ist eine Künstlertype

Türsteher sehen sich gern als Aufpasser und Kuratoren. Sven Marquardt, der im Film respektvoll gesiezt wird, ist eine Künstlertype. Er entdeckte noch zu Ost-Zeiten die Kamera für sich und ist heute auch ein bekannter Fotograf. Nach dem Mauerfall ging es ihm wie vielen in der Clubszene: Das Wochenende wurde vor lauter Party immer länger, dann blieben nur noch zwei Tage zum Schlafen, bevor das Wochenende schon wieder anfing.

Marquardt geht auf die 60 zu, aber fährt immer noch gerne in die Nacht. Er hat eine Vorstellung, wie es ihm als Türsteher im Jenseits ergehen könnte: „Wenn ich mal das Zeitliche segne, dann komme ich bestimmt in so eine Hieronymus-Bosch-Zwischenhölle, wo ich immer irgendwo klopfe und die sagen: „Nee, du nicht.“ (dpa)

Gob Squads Brexit-Show im HAU: Zu früh für ein Abschiedsmahl

Vielleicht war es voreilig, die britische Regierung beim Wort zu nehmen und den 29. März als großes Brexit-Theater auch auf dem Theater festzulegen. Andererseits, warum sollte man Politiker nicht mal beim Wort nehmen, auch wenn wir im Fall der britischen Spezies in letzter Zeit durchaus neue Dimensionen dazugelernt haben. Eins ist klar: Brexit ist keineswegs gleich Brexit, und die „Noes“ und „Ayes“ in den seltsamen Abstimmungsprozessionen über die immer gleichen Fragen scheinen auch keineswegs die immer gleichen „Noes“ und „Ayes“ zu sein.

So ist am Freitag das Schicksalsdatum selbst quasi über Nacht zu einem ganz normalen Wochenende geworden. Was bedeutet, dass wir am Abend zwar noch mit einigem Erwartungskribbeln ins altehrwürdige HAU, dem nunmehrigen „House“ marschierten, wo die Performer des britisch-deutschen Theaterkollektivs Gob Squad dem anberaumten Brexit dramatisch-parlamentarisch entgegen fieberten. Dann aber ließen sie in einer sechsstündigen Kochshow mit Tanzeinlagen den Brexit in sieben mehr oder weniger katastrophisch zubereiteten Nationalgerichten einfach verdampfen. Am Sonnabend schien die Sonne dann freundlicher denn je, und alles war wie zuvor: Die einst so hoffnungsfroh geschmiedete EU war nicht reduziert, und die Zeitungen verkündeten, dass bis zum 12. April alles wieder offen sei.

Das Wort zum Brexit-Durcheinander: Reset!

„Reset!“ lautet das englische Wort und fiel in dem locker improvisierten, auch seichten Sieben-Gänge-Kabarett im entstuhlten HAU 1 gleich dutzende Male: als Kommando des auch hier zentralen Zeremonienmeisters „Mister Speaker“, der vom Rang aus das Identität stiften wollende Kochspektakel auf der Bühne ordnete. Es war aber auch der Sehnsuchtsruf der Performerin Berit Stumpf, der kurz vor Mitternacht erklang, nachdem ihre hessische „grüne Soße“ durch die Unkenntnis der britischen Hilfsköche in einer Pampe endete. Verzweiflung klang aus ihrem „Reset!“ und jenes tief innere, sehr menschliche Pathos, dem Gob Squad seit 25 Jahren in ihren bunt verpackten „Real-Life“-Perfomances nachspüren. Wahre Gefühlsmomente sind ihnen immer wichtiger als diskursive Konstrukte, und so bilden auch hier die vielen Popzitate und aufgewärmten deutsch-britischen Klischees, die sie sich gegenseitig an die Kochmützen werfen, nur die Fassade für das unberührt Menschliche darunter.

Und Berit Stumpf blättert das noch ein bisschen weiter auf, indem sie ihr historisch-praktisches Fantasiekostüm, das sie (wie die ihrer Kollegen) irgendwo zwischen Muppetshow und Shakespeare verortet, ablegt. Dann steht sie nackt da und wünscht sich dorthin zurück, wo noch kein Gerücht, keine Falschheit ihre britisch-deutsche Liebe je trübte. Zu spät. Längst rührt jeder seinen eigenen Brei, sabotiert die Rezepte des anderen. Eine traurig groteske Manscherei – wie der Brexit selbst.

Heimspiel: Paul Kalkbrenner verwandelt Max-Schmeling-Halle in riesigen Rave

Alle Augen sind auf ein beleuchtetes DJ Pult gerichtet. Das Adrenalin steigt. Ein paar melodische Techno Tracks wärmen das Publikum auf. Dann, fast eine Stunde später als erwartet, taucht er plötzlich auf wie der Phönix aus der Asche. Unser Technokönig – Paul Kalkbrenner. In einem schwarzen Trikot mit der Fußballnummer 10 auf dem Rücken (sein Markenzeichen) und in bequemen Turnschuhen, stellt er sich an die Plattenteller. Ein netter Kontrast zu den farbenfrohen Techno-Outfits seines Publikums.

Dann schiebt er den ersten Regler hoch und mit dem ersten Beat der durch die Max-Schmeling-Halle wummert, gibt es kein Halten mehr. Vom Teenie bis zum älteren Semester, tanzen Männer und Frauen jeder für sich – mit glücklichen Gesichtern in bunten Lichtern – grün, blau, rot. Paule arbeitet konzentriert mit geöffnetem Mund, wippt mit dem Fuß. Extase! Er spielt die neuen Tracks seines neusten Albums “Parts of Life” und viele alte bekannte wie zum Beispiel “Sky and Sand” oder “Gebrünn, Gebrünn”. Manchmal gibt es fast schon jazzige Vibes oder eben dunkle Bässe und harten Techno. Mitgesungen wird bei seiner neuen Nummer “Part Six”, wo ein Gesangspart zuhören ist, der Ende der 90er von Paul in Berlin aufgenommen wurde.

Innerhalb zwei Stunden nimmt er das Publikum musikalisch mit auf Zeitreise. Und so fühlt sich die Show auch an. Wie ein riesiger Technorave der 90er. Gekrönt wurde sie, als Paul von seiner bildschönen Ehefrau Simina Grigoriu (37) auf der Bühne geknutscht wird und zum Abschluss goldenes Konfetti auf die Köpfe rieselt. Glücksgefühle pur. Danke Paul!

31.05.2019 (14:30–17:30) Cop Car Show

Besuch der Independent Police Car Owners Europe

Die Independent Police Car Owners Europe – IPCOE sind eine europaweite Gemeinschaft rund um amerikanische Polizeifahrzeuge. Hierbei bietet IPCOE die Plattform für Sammler, Fahrer, Mechaniker und Importeure dieser Fahrzeuge. Die Mitglieder der Community kommen größtenteils aus Deutschland, aber auch aus dem europäischen Ausland von Holland bis Polen, von Norwegen bis Spanien. Von Fahrzeugen über Fachwissen und Teilen bis Treffen und Veranstaltungen – die Community deckt alle Themen rund um Polizeiwagen, Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen ab.  Die Veranstaltungsreihe Cop Car Cruise führt die Mitglieder der Gruppe regelmäßig in der Saison an verschiedenen, wechselnden Orten zusammen. In den letzten Jahren standen z.b. Hamburg, Offenbach, München und Stuttgart auf dem Veranstaltungskalender. Nach Berlin zieht es die IPCOE in diesem Jahr bereits zum dritten mal.

Am Nachmittag des 31. Mai 2019 zwischen 14:30 und 17:30 Uhr sind die IPCOE zu Gast im Filmpark Babelsberg. Über 20 amerikanische Polizeiwagen werden sich auf dem Vorplatz der Metropolis Halle präsentieren und für Fotos und “Probesitzen” bereitstehen. Vor und nach der Stuntshow im Vulkan gehen alle Lichter und Sirenen an.

Cop Car Show 31.05.2019

Foto: Independent Police Car Owners Europe

https://www.filmpark-babelsberg.de/de/eventkalender-filmpark-babelsberg/464.html