Kreativ-Wettbewerb zur Zukunft des Kreises

Um diese Fragen geht es: „Was bewegt euch, wenn ihr an die Zukunft denkt? Wie könnte es in unserer Heimat in 30 Jahren aussehen? Gibt es noch Seen, Felder und Tierherden? Wie sieht euer Zuhause aus? Wie sind

Fahrzeuge konstruiert? Welche beruflichen und technischen Möglichkeiten gibt es? Welche Mode herrscht dann? Gibt es noch Schornsteine? Wie sehen Schulen und Lernmöglichkeiten 2050 aus?“

Diese und andere Fragen beschäftigen Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt.

Interessante Ideen

Viele junge Menschen zeigen großes Interesse und beteiligen sich engagiert an Zukunftsthemen. Die Initiatoren möchten gern von den Havelländer Schülerinnen und Schülern wissen, welche Gedanken sie hierzu haben und wünschen sich kreative Ideen von ihnen. Ob die Schüler das Leitmotiv auf persönliche Entwicklungen und Wünsche im familiären oder beruflichen Umfeld, Natur und Umwelt, Technik, Architektur, digitale Vernetzung oder auf eine ganz andere Idee beziehen, bleibt ihnen überlassen.

Die Teilnehmer können dabei genreoffen arbeiten – basteln, zeichnen, schreiben, programmieren, fotografieren oder komponieren. Die künstlerische Umsetzung des Themas ist frei in der Darstellung. Zugelassen werden sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten.

Jury wählt aus

Eine Fachjury wählt die besten 15 Arbeiten aus, die mit je 150,00 € prämiert werden. Abgabeschluss für die Arbeiten ist der 26. Februar 2021. Erstmals startet der Wettbewerb mit Schuljahresbeginn und dauert bis Februar.

Die Initiatoren richteten sich hierbei nach den Wünschen der Schulen, die so besser die Projektwochen nutzen können, um sich mit dem kreativen Thema zu beschäftigen. Alle wichtigen Informationen zum Kreativwettbewerb sind unter www.wettbewerbe-hvl.de zu finden.

Preisvergabe in

Ribbeck

Die feierliche Preisverleihung findet voraussichtlich im April 2021 in der Ribbecker Kirche statt. Dort wird der Schirmherr dieses Kulturprojekts, Landrat

Roger Lewandowski, die Sieger ehren und die Ausstellung der Preisträgerkunstwerke eröffnen.

Von

MAZ

ÖPNV-Angebotsausweitung im Netz Brück

Zum Beginn des neuen Schuljahres am Montag, dem 10. August 2020 werden im Netz Brück umfangreiche Angebotsausweitungen umgesetzt, die den Busverkehr im Amtsbereich Brück für Schüler, Pendler und alle anderen Fahrgäste attraktiver machen sollen. 
Kern der Veränderungen sind deutlich mehr Fahrten, ein klarer Takt und ein neues Wochenendangebot auf den drei Hauptrelationen von Brück nach Borkheide und Busendorf, nach Golzow und nach Treuenbrietzen. Zusätzlich werden Anschlüsse an den Bahnhöfen Borkheide und Brück zum RE7 nach Berlin hergestellt. Auch zum übrigen (Plus-) Bus-Netz der regiobus gibt es Verknüpfungen unter anderem in Golzow und in Busendorf.
Durch die neuen Verbindungen, begradigte Linienführung und verbesserten Anschlüssen verkürzt sich auch für viele Schülerinnen und Schüler die Fahrzeit auf dem täglichen Schulweg. Wir bitten daher alle Fahrgäste und Eltern, sich noch vor Schulstart über die neuen Fahrpläne zu informieren. Diese werden ab dem 03.08.2020 auch in alle Haushalte verteilt, stehen auf unserer Homepage zum Download bereit und sind bereits in der VBB-Fahrinfo hinterlegt.
Landrat Wolfgang Blasig  zum  Optimierungskonzept: „Einmal mehr stellt unsere Verkehrsgesellschaft regiobus unter Beweis, dass auch im ländlichen Raum ein Öffentlicher Personennahverkehr möglich ist, der attraktiv ist und den Anforderungen und Bedürfnissen der dort lebenden Menschen nachkommt.

Der Amtsdirektor des Amtes Brück, Marko Köhler zu den neuen Angeboten: Das Amt Brück wurde von Anfang an intensiv in die Ausarbeitung des Konzeptes eingebunden. Unsere dargelegten Bedarfe flossen so voll und ganz ein und die Freude war groß, als die Abgeordneten des Kreistages den Beschluss dazu fassten. Betroffen machte uns jedoch zu Jahresbeginn der Umstand, dass ausgerechnet in den Gemeinden des Amtes Brück, anders als im übrigen Bediengebiet, das neue Konzept nicht umgesetzt werden konnte. Nach Monaten der Ungewissheit kam hinzu, dass das im Amt Brück ansässige Busunternehmen im Mai überraschend seine Konzession zurückgegeben hat. Um trotzdem den Schülerverkehr im Amtsgebiet lückenlos zu gewährleisten, hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit regiobus und dem Amt Brück innerhalb kürzester Zeit wichtige Entscheidungen treffen müssen. Diese Basis wurde genutzt, um das neue ÖPNV Konzept auch für die Gemeinden des Amtes Brück Realität werden zu lassen. Mit den neuen Linienführungen und der erheblichen Ausweitung des Angebotes an Verbindungen und Taktungen – auch außerhalb des Schülerverkehrs –  wird den Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives und den Bedürfnissen gerecht werdendes Angebot gemacht.“

Der Geschäftsführer  regiobus Potsdam-Mittelmark Hans-Jürgen Hennig zu den Herausforderungen für sein Unternehmen:
"Trotz aller Erfahrungen und Leistungsfähigkeit war es für regiobus eine Herausforderung, nach so extrem kurzer Vorlaufzeit  die Bestandslinien zu übernehmen, weiter zu entwickeln und gleichzeitig den langerwarteten Leistungszuwachs vorzubereiten und umzusetzen. 
Neben dem großen Dank an meine Mannschaft, vor allem die Verkehrsplanung, gebührt dem Amt Brück und besonders den Schulen ein Dank für die sehr gute Kooperation. Die größte Anerkennung für alle Beteiligten wäre nun die möglichst umfangreiche Nutzung dieses ÖPNV-Angebotes durch die Bürgerinnen und Bürger."  Auf allen Linien gilt der VBB-Tarif, Fahrkarten bekommen Sie bei unseren Fahrern, beim Lotto- und Weinkontor am Bahnhof Brück sowie auf unseren Betriebshöfen, z.B. in der Brücker Landstraße in Bad Belzig. Die Änderungen auf den einzelnen Linien finden Sie hier Weitere Informationen und die Fahrpläne finden Sie unter www.regiobus.pm .

Vergewaltigung in Schlaatz: 23-Jährige macht erste Aussage zu Tätern

Die Mutter einer 23-Jährigen, die in der Nacht von Freitag zu Samstag An der Alten Zauche in

Schlaatz in
Potsdam vergewaltigt wurde, hat die Tat nun offiziell angezeigt. Zuvor stand die Tochter unter Schock und war zu keiner Aussage bereit. Nun teilt die
Polizei den
Tathergang und eine Beschreibung der drei Täter mit.

Die

Polizei teilt in einer Pressemitteilung mit, dass die Mutter einer jungen Potsdamerin am Samstagvormittag bei der
Polizei die
Vergewaltigung ihrer 23-jährigen Tochter in der vorangegangenen Nacht anzeigte. Die
Polizei suchte die junge Frau daraufhin zu Hause auf. Sie stand unter erheblichem Schock und wollte mit niemandem über die
Vergewaltigung sprechen.

23-Jährige macht erste Aussage

Die 23-Jährige gab einer jungen Polizistin erste Hinweise auf die Tat. Laut

Polizei sei die 23-Jährige zum Einkauf an der
Tankstelle in der
Drewitzer Straße unterwegs gewesen und sei dort gegen 01.30 Uhr in Richtung
Magnus Zeller Platz gelaufen. Als sie am Beginn der Straße An der Alten Zauche war, habe sie drei Männer bemerkt, die auch aus der
Drewitzer Straße kamen, hinter ihr herliefen und sie in einer Sprache ansprachen, die sie nicht verstand. Die Frau habe nicht darauf reagiert und sei weitergegangen.

Sie sei dann von hinten gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt worden. In dem Waldstück soll einer der drei Männer die Frau vergewaltigt haben, während ein weiterer sie festgehalten und der Dritte mutmaßlich mit einem Handy fotografiert oder gefilmt haben soll. Die Männer flohen nach der

Vergewaltigung in Richtung An der Alten Zauche.

Lesen Sie dazu auch:
Sexueller Übergriff auf 20-jährige Potsdamerin –
Polizei bestätigt weiteren Fall“

Polizei sucht diese Täter

Die

Polizei leitete nach eigenen Angaben nach dem Bekanntwerden der Tat umfangreiche Ermittlungen ein, konnte aber bisher aber keine Täter ermitteln. Nun bittet die
Polizei die Bevölkerung um Hinweise zur Tat und veröffentlicht eine Täterbeschreibung.

Einer der drei verdächtigen Männer sei im Alter zwischen 25 und 35 Jahren und ungefähr 185 Zentimeter groß. Er soll eine dunkle Kurzhaarfrisur getragen haben, bei der die Seiten kürzer als das der obere Teil der Frisur gewesen sein. Er soll auch dunkle Kleidung und einen dunklen Mund-Nasen-Schutz getragen haben.

Der zweite Verdächtige sei auch im Alter zwischen 25 und 35 Jahren und soll etwa 170 Zentimeter groß gewesen sein. Auch er trug dunkle Kleidung, eine kurze Hose und einen dunklen Mund-Nasen-Schutz.

Der dritte Verdächtige sei ebenfalls im Alter zwischen 25 und 35 Jahren und soll auch etwa 170 Zentimeter groß gewesen sein. Auch er trug dunkle Kleidung, eine kurze Hose und einen dunklen Mundschutz.

Die drei Männer sollen laut der 23-Jährigen „südländisch“ ausgesehen haben. Konkretere Informationen hat die

Polizei bisher nicht.

Lesen Sie dazu auch: „Sexuelle Gewalt gegen Frauen nimmt deutlich zu“

Polizei bittet um Hinweis

Wer Hinweise auf die Täter geben kann oder in der Nacht Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat zusammen hängen könnten, wird gebeten sich bei der Potsdamer

Polizei unter 0331-5508-0 zu oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Alternativ kann das Hinweisformular im Internet genutzt werden.

Lesen Sie dazu auch: „Am Bahnhof Griebnitzsee: Unbekannter versucht 22-Jährige zu vergewaltigen“

Ebenfalls in der Nacht zum Samstag war eine 22-Jährige nicht weit entfernt Opfer einer versuchten

Vergewaltigung geworden. Nach Angaben der
Polizei sind nach den ersten Ermittlungen keine direkten Zusammenhänge zwischen den beiden Taten bekannt geworden. Mitte Juli hatte die
Polizei einen 29 Jahre alten mutmaßlichen Serientäter gefasst, der in
Berlin und
Brandenburg mehrere Frauen vergewaltigt haben soll.

Lesen Sie dazu auch:
Festnahme nach acht Taten:
So ging der Serienvergewaltiger in
Brandenburg und
Berlin vor“

Von MAZonline/jru

Junge Frau in Potsdam vergewaltigt

Potsdam – In der Nacht zum Samstag ist in Potsdam eine junge Frau vergewaltigt worden. Das bestätigte die Polizei den PNN am Montag. Zuvor hatte die B.Z. von dem Fall berichtet.

Demnach kam es gegen 1.45 Uhr in einem Waldstück zu der Tat. Laut des Berichts wurde die Frau von drei Männern überfallen und vergewaltigt. Nach Angaben der “Märkischen Allgemeinen Zeitung” war die Frau von einer Tankstelle in der Waldstadt zum Magnus-Zeller-Platz im Wohngebiet Am Schlaatz unterwegs.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht’s zur kostenlosen Bestellung.]

Die Täter sind auf der Flucht. Bei dem Opfer soll es sich laut B.Z.-Bericht um eine 23-Jährige handeln. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bereits am Sonntag wurde bekannt, dass am Wochenende eine 22-Jährige nahe des Bahnhofs Griebnitzsee beinahe Opfer einer Vergewaltigung geworden ist. Die junge Frau wehrte sich erfolgreich gegen einen sexuellen Übergriff. Der Unbekannte ist auf der Flucht. Die Tat ereignete sich ebenfalls in der Nacht zum Samstag.

Nur noch ein Corona-Patient in Brandenburg im Krankenhaus

In

Brandenburg ist innerhalb der vergangenen 24 Stunden ein neuer
Covid-19-Fall gemeldet worden. Laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit sind nun 3593 Infektionen statistisch erfasst (Stand: Montag, 8 Uhr). Aktuell wird noch ein Patient im Krankenhaus behandelt und maschinell beatmet.

3330 Menschen gelten als genesen, die Zahl der

Todesfälle im Zusammenhang mit einer
Coronavirus-Infektion liegt unverändert bei 173. Somit liegt die Zahl der akuten bei circa 90.

In

Berlin meldete die Senatsgesundheitsverwaltung am Sonntagabend 9327 bestätigte Fälle – das sind neun mehr als am Vortag. Im Krankenhaus werden 41 Patienten, davon 15 auf der Intensivstation.

Deutschlandweit haben die

Gesundheitsämter dem
Robert Koch-Institut (
RKI) 509 neue Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der
Corona-Krise haben sich somit mindestens 210.402 Menschen nachweislich angesteckt (Stand: Montag 0 Uhr).

9148 Infizierte sind in

Deutschland gestorben. 193.500 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Rechnerisch gibt es damit etwa 7700 akut Erkrankte.

Von MAZonline

Schwarzarbeit verursacht enormen Schaden

Potsdam – Durch Schwarzarbeit entsteht der Baubranche ein Imageschaden, warnt der Bezirksverband Mark Brandenburg der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen enormen Schaden verursacht”, teilte die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Potsdam im vergangenen Jahr insgesamt 252 Baufirmen in der Region und leiteten 324 Ermittlungsverfahren ein. Wegen illegaler Praktiken in der Branche seien dem Staat und den Sozialkassen rund 500.000 Euro entgangen.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht’s zur kostenlosen Bestellung.]

Die Zahlen ließen ein „erschreckendes Ausmaß krimineller Energie“ erkennen, sagte IG BAU-Bezirkschef Rudi Wiggert. „Sauber wirtschaftende Firmen dürfen nicht wegschauen, wenn sich Konkurrenten nicht an Regeln halten. Gerade die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig die Bauwirtschaft als Stütze der Konjunktur auch in der Region ist.“ Kriminelle Machenschaften Einzelner setzten das Image der Branche aufs Spiel. „Das beste Mittel gegen unerlaubte Geschäfte am Bau ist ein fairer Wettbewerb zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen. Dazu muss sich die ganze Branche bekennen“, so der Gewerkschafter. Entscheidend sei aber auch, dass der Zoll schwarze Schafe noch stärker in den Blick nehme. Dazu brauche die Finanzkontrolle mehr Personal“, fordert Wiggert.

https://www.pnn.de/potsdam/baubranche-im-fokus-schwarzarbeit-verursacht-enormen-schaden/26059622.html

Neue Bußgeldbescheide lassen auf sich warten

Mittelmark

Auseinandersetzung vor Imbiss (Schlaatz, Erlenhof)

Zu einem Streit vor einem Imbiss kam es in der Nacht zu Sonntag. Dabei soll es zwischen einem 25-jährigen kamerunischen Staatsbürger und einem 41-jährigen Deutschen zunächst zu einer verbalen und schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Der 41-jährige erlitt dabei leichte Verletzungen. Er war alkoholisiert (3,2 Promille). Bei dem 25-Jährigen ergab ein Atemalkoholtest 1,2 Promille. Der genaue Hergang der Auseinandersetzung ist noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei. Es wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 25-Jährigen aufgenommen.

Samstag, 01.08.2020, 23:30 Uhr

Verkehrssicherheitskampagne: Rettungsgasse und Bobbycarparcours

Michendorf. Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU), Karsten Schiewe, amtierender Leiter der Polizeidirektion West, Irina Günther, Geschäftsführerin der Landesverkehrswacht Brandenburg und Volker Krane vom ADAC Berlin-Brandenburg haben am Freitag gemeinsam an der Raststätte Michendorf Nord rund um das Thema Verkehrssicherheit informiert. Im Rahmen der diesjährigen Raststättentour der Kampagne “Lieber sicher. Lieber leben” kommen Schutzengel Jo und sein Team auf Brandenburgs Autobahnen zum Einsatz: Mit Infostand, Rettungsgassenmodell, Glücksrad, Bobbycar- und Sportparcours informieren und sensibilisieren sie Autofahrer und Mitreisende über Gefahren im Straßenverkehr und insbesondere auf langen Urlaubsreisen. Die Aktion wird von der Tank & Rast Gruppe unterstützt.

“Wir wollen, dass die Menschen sicher auf unseren Straßen unterwegs sind. Gerade auf langen Urlaubsreisen und insbesondere mit Kindern im Auto ist es wichtig, gut informiert zu sein und auch Pausen zu machen”, so Verkehrsminister Guido Beermann. Die Raststättentour der Verkehrssicherheitskampagne sei eine gute Gelegenheit, mit den Autofahrern direkt ins Gespräch zu kommen und rund um das Thema Verkehrssicherheit zu informieren. Die Aktion bietet zudem die Möglichkeit, Wissen aufzufrischen und Kraft zu tanken, um danach entspannt und aufmerksam weiterzufahren.

Überlebenswichtige Rettungsgasse

“Eine funktionierende Rettungsgasse kann über Leben und Tod entscheiden und muss bereits bei zähfließendem Verkehr gebildet werden. Die “Rechte-Hand-Regel” ist für das richtige Bilden einer Rettungsgasse eine hilfreiche Eselsbrücke. Neben unserer Verantwortung zu diesem Thema präventivpolizeilich aktiv zu werden, sind Kontrollen zur Bildung und Einhaltung der Rettungsgasse, aber auch die Sanktionierung von Verstößen, eine wichtige Aufgabe der Polizei im Sinne der Verkehrssicherheit”, betonte Karsten Schiewe, Leitender Polizeidirektor und Leiter der Polizeidirektion West.

Auch die Geschäftsführerin der Landesverkehrswacht Brandenburg, Irina Günther wies auf die Bedeutung der Rettungsgasse hin: “Schon wenige Minuten sind für Unfallopfer entscheidend. Sobald sich Rettungsfahrzeuge nähern, muss umgehend eine Rettungsgasse gebildet werden. Obwohl die Regel einfach und lebensrettend ist, wird sie nicht von allen eingehalten.” Im Rahmen der Kampagne kann die Rettungsgasse vor Ort an einem Modell geübt werden.

Der ADAC Berlin-Brandenburg unterstützt die “Lieber sicher. Lieber leben”-Kampagne  bereits seit 2015 mit dem Ziel, Verkehrsteilnehmer über Gefahren aufzuklären und zu verantwortungsvollem Handeln zu motivieren. “Mit unserem Reaktionstest können Autofahrer unmittelbar die Auswirkungen von Geschwindigkeit beim Bremsen erfahren. Das schärft das Bewusstsein für die Eigenverantwortung. Denn nur wer mit voller Aufmerksamkeit und defensiver Fahrweise unterwegs ist, kann das Unfallrisiko maßgeblich reduzieren”, so ADAC-Vorstand Volker Krane.

Neben dem Rettungsgassenmodell und den Angeboten der Polizei, die unter anderem mit einem Wiegedienst für Wohnmobile und Wohnwagen vor Ort war, und den Aktionen des ADAC, konnten die Teilnehmenden der Aktion ihr Wissen rund um das Thema Verkehr am Glücksrad testen und attraktive Preise gewinnen. Auch einen Sportparcours gab es vor Ort.  Hier konnten Autofahrer Kraft tanken, sich entspannen und danach konzentrierter weiterfahren. Und “Verkehrsanfänger” konnten ihr Können in einem Bobbycarparcours ausprobieren.  red/sg

Auf diesen Straßen wird gebaut

Auch in dieser Woche wird wieder auf zahlreichen Straßen der Stadt gebaut – an folgenden Stellen müssen Sie mit Behinderungen rechnen.

Leipziger Straße

Die

Leipziger Straße zwischen
Speicherstadt und Leipziger Dreieck ist weiter voll gesperrt. Der Verkehr wird über den Brauhausberg umgeleitet. Stadteinwärts besteht erhebliche Staugefahr auf der Straße Brauhausberg. Die Stadt empfiehlt eine weiträumige Umfahrung.

Landesstraße 40

Für den Neubau der Hochstraßenbrücken ist die L 40 in beiden Fahrtrichtungen auf eine Fahrspur reduziert. Staugefahr stadteinwärts. Die stadtauswärtige Abfahrt zur

Lotte-Pulewka-Straße ist voll gesperrt. Umleitung ist ausgewiesen. Das Linksabbiegen aus der
Friedrich-List-Straße auf die L 40 ist gesperrt. Eine Umleitung über Rudolf-Breitscheid-Straße, Großbeerenstraße, Horstweg ist ausgeschildert.

Leipziger Dreieck

Auf der Heinrich-Mann-Allee stadteinwärts stehen wieder drei Fahrspuren zur Verfügung. Das Rechtsabbiegen in die

Friedrich-Engels-Straße aus der südlichen Heinrich-Mann-Allee ist verboten. In der
Friedrich-Engels-Straße stehen weiterhin nur eine Fahrspur zur Verfügung. Zeppelinstraße

Wegen Bauarbeiten an der Gas-Leitung muss in der

Zeppelinstraße Höhe Im Bogen jeweils die rechte Fahrspur je Richtung gesperrt werden. Der Verkehr wird über das Gleis geleitet.

Potsdamer Chaussee

Für Leitungsarbeiten muss die B 2 Potsdamer Chaussee zwischen Glienicker Dorfstraße und Straße Am Park punktuell auf eine Behelfsfahrbahn verschwenkt werden.

Rudolf-Moos-Straße

Für den Bau von Hausanschlüssen muss die

Rudolf-Moos-Straße zwischen
Walter-Klausch-Straße und
Fritz-Zubeil-Straße für
Autos gesperrt werden.

Weitere bekannte

Einschränkungen bleiben bestehen. Die
Französische Straße zwischen Posthofstraße und Am Kanal sowie Charlotten- und Hebbelstraße vor der Französischen Kirche sind weiter voll gesperrt, die Große Weinmeisterstraße ist zwischen Glumestraße und Kleine Weinmeisterstraße halbseitig gesperrt. Auf der B2 kommt es zwischen 9 und 15 Uhr zwischen Amundsenstraße und Abzweig Krampnitz punktuell zu
Einschränkungen.

Von MAZonline