Spende für Instrumente zur Musiktherapie

Die Spendenaktion der Initiative „Die Region hilft helfen“ kommt in diesem Jahr dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) in Potsdam zugute. Insgesamt 8000 Euro sind durch viele kleine, aber auch ein paar große Spenden zusammengekommen. Am Montag übergaben der Sänger Alexander Knappe, der Schauspieler Christian Ulmen und Alla Sivunic vom Freundes- und Förderkreis Klinikum Ernst von Bergmann die ersten Instrumente an die SPZ-Leiterin Mona Dreesmann und die Musiktherapeutin Sabine Stein.

Kauf von Instrumenten für Therapie wird unterstützt

„Mit Musik können Phänomene oder Gefühle entstehen, die es nirgendwo sonst gibt“, sagte Thomas Erler, Chefarzt der Klinik. Musiktherapie kann im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie bei Kindern eingesetzt werden. Sie wird fast immer gut angenommen, da Musik bei eigentlich jedem großen und kleinen Menschen auf „offene Ohren“ stößt. Und geht von den Ohren direkt in die Seele und erzielt positive Effekte in der Therapie. Die jährliche Spendenaktion war 2015 ins Leben gerufen worden.

Von MAZonline

Bloß nicht zu früh freuen

Berlin (MOZ) Das ging ja flott: Erst vor wenigen Tagen hat die SPD ihr Sozialstaatskonzept vorgelegt, nun gehen ihre Werte gleich in drei Umfragen in die Höhe. Es soll Genossen geben, die angesichts solcher Werte schon eine Trendumkehr ausmachen wollen. Sie sollten aber erst einmal durchatmen. Aus drei Gründen.

Erstens: Niemand weiß, was genau wir da eigentlich sehen. Wenn Statistiker in der Sonntagsfrage zwei Prozentpunkte mehr messen, dann kann es einen Anstieg gegeben haben. Genauso gut lässt sich solch eine Entwicklung aber durch Ungenauigkeiten erklären. In diesem Fall liegt die Vermutung zwar nahe, dass sich die Ausschläge aus den programmatischen Impulsen der letzten Zeit erklären lassen. Ob das aber wirklich der Beginn eines Trends ist, dürfte – zweitens – alles andere als ausgemacht sein. Bislang lässt sich an den Umfragen nur ablesen, wie sprunghaft Umfragen eben so sind.

Doch selbst wenn die Umfragen aussagekräftig sind, dann ergibt sich für die SPD prompt ein drittes Problem. Ihr Wachstum geschieht auf Kosten der Linkspartei oder der Grünen. In der Summe bleibt das linke Lager stabil in der Minderheit. Klar ist aber auf jeden Fall: Von dort aus wird sie ihr Sozialstaatskonzept nicht verwirklichen können.

Die guten Geister von Netzen: Dorf- und Feuerwehrverein sucht Nachwuchs

Der Dorf- und Feuerwehrverein in Netzen startete mit der Jahreshauptversammlung in sein Jubiläumsjahr. „Vor 20 Jahren wurden der Verein erst einmal nur zur Unterstützung der Feuerwehr gegründet“, sagt der Vorsitzende Jens Wiedecke. Für die Erweiterung um den Zusatz Dorfverein, haben sich die Mitglieder erst vor zwölf Monaten entschieden.

„Wir wollen damit auch mehr Netzener davon überzeugen bei uns mitzumachen, denn wir kümmern uns ja nicht nur um die Feuerwehr, sondern haben das ganze Dorf im Blick“, sagt Wiedecke. In der Vorbereitung zur Versammlung hat er zum Taschenrechner gegriffen, um den Altersschnitt der 39 Mitglieder zu bestimmen.

„Ich bin dabei auf 49,8 Jahre gekommen.“ An Engagement mangelt es im Verein zwar nicht. „Aber wir würden uns wünschen, dass einige neue Mitglieder aus der jüngeren Generation unseren Altersschnitt ein bisschen nach unten bewegen“, sagt Wiedecke.

Viele gute Taten im vorigen Jahr

Die stellvertretende Vereinsvorsitzende Solveig Müller zog in Jahresbericht für 2018 eine positive Bilanz. „Die von uns organisierten Veranstaltungen sind erfolgreich gelaufen.“ Besonders zum Kartoffelfest wurde es voll. „Ich habe vor lauter Menschenmassen vom großen Kartoffelfeuer gar nicht viel gesehen“, erinnerte sich Müller.

Etabliert hat sich inzwischen auch das Neptunfest, dass zum 3. Mal in Folge viele Gäste an die Badestelle am Netzener See lockte. Der Dorf- und Feuerwehrverein hat kleine und große Veranstaltungen für jede Jahreszeit in den Dorfkalender eingeschrieben.

Los geht es wieder am 27. April mit dem Angrillen am Gerätehaus der Feuerwehr, zu dem alle Netzener eingeladen sind.

Vereinsmitglieder unterstützen die aktive Wehr

Unterstützung vom Verein gibt es weiterhin für die aktive Wehr. „Vor zwei Jahren haben wir durch finanzielle Mittel mitgeholfen, die Beziehung zur Netzener Partnerfeuerwehr im polnischen Dabcze wieder zu beleben“, sagt Jens Wiedecke. Im jährlichen Wechsel machen sich die Kameraden auf den Weg zum Besuch bei den Freunden.

Diese Verbindung zieht inzwischen auch weitere Kreise. Die Grund- und Gesamtschule in Lehnin pflegt seit einigen Jahren eine Partnerschaft zur Schule in Dabcze. „Im letzten Jahr waren die polnische Schüler in der Gemeinde zu Gast und wir haben sie bei einem Grillabend am Feuerwehrgerätehaus begrüßt.“

Interessante Projekte für 2019 im Blick

Mit dem Blick auf das ganze Dorf haben die Mitglieder einige Projekte ins Auge gefasst. Zum einen soll in diesem Jahr eine gemeindeeigene kleine Scheune gegenüber des Feuerwehrgerätehauses so weit hergerichtet werden, dass die vom Netzener Bastler Arnold Kelle gefertigten Modelle alter Bauernhäuser dort ein Platz finden können.

„Wir wollen uns auch um den Spielplatz kümmern, der ebenfalls in unserer unmittelbaren Nachbarschaft im Dorfzentrum liegt“. kündigt Wiedecke an. Die Spielgeräte haben schon bessere Tage gesehen, sind sich die Vereinsmitglieder einig. „Deshalb wollen wir uns um Fördermittel bemühen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kloster Lehnin möchten wir zwei, drei neue Spielgeräte anschaffen, die auch gerne wieder aus Holz sein sollen“, sagt Wiedecke.

Zudem soll künftig mit einem Zaun den Spielplatz einfrieden, um Hunde und Katzen fern zu halten.

Von Christine Lummert

Turm der Garnisonkirche wird schnell an Höhe gewinnen

Potsdam – Fast 14 Jahre nach der Grundsteinlegung für den umstrittenen Wiederaufbau der Garnisonkirche ist am Montag mit dem tatsächlichen Aufmauern des Turmes begonnen worden. Begleitet von Gebeten setzte ein Maurer symbolisch die ersten sieben Ziegel auf dem Grundstück an der Breiten Straße. Bis Ende Mai könnte – je nach Wetterlage – das erste Stockwerk gemauert sein.

Edis-Station wird zum Hingucker

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Räuberische Erpressung- Polizei sucht Zeugen (Landeshauptstadt Potsdam, Nansenstraße)

Am späten Sonntagabend begab sich eine junge Frau in eine Bankfiliale in der Nansenstraße um dort Bankgeschäfte zu erledigen. Hier fiel der Frau bereits ein Mann auf, der sich im dortigen Vorraum aufhielt und sich augenscheinlich mit der Wand bzw. mit sich selbst unterhielt. Hierbei soll der Mann ausländisch, möglicherweise polnisch, gesprochen haben. Als die Frau mit ihren Erledigungen fertig war und die Bank verlassen wollte, stellte sich der Unbekannte vor die Frau und sprach sie auf Deutsch an. Er forderte unter Drohungen gegen sie die Herausgabe von Geld. Dem kam die Frau nach. Außerdem musste sie sich anschließend auf den Boden knien, ihre Geldbörse ausschütten und ihm ihre Ausweisdokumente übergeben. Danach forderte der Täter die Frau auf, die Bank zu verlassen, was sie auch tat.

Gleichzeitig verließ der Täter die Bank in Richtung Geschwister-Scholl-Straße und dann in die Sellostraße. Hierbei, so fiel der Geschädigten noch auf, trug er ein Rohr oder eine Stange bei sich.  Die Polizei führte Fahndungsmaßnahmen durch, konnten ihn jedoch nicht mehr feststellen. Die 25-Jährige erlitt einen Schock und wurde vor Ort medizinisch betreut.

Der Täter, der nach Alkohol roch,  wurde wie folgt beschrieben:

  • etwa 40-45 Jahre alt
  • ca. 170-180 cm groß
  • kräftig
  • ganz kurze Haare oder Glatze
  • war bekleidet mit einer dunkelgrauen Strickjacke und einer hellblauen Jeanshose

Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden.

Sonntag, 17.02.2019, 21:37 Uhr

Versuchter schwerer Raub- Polizei sucht Zeugen (Landkreis Potsdam-Mittelmark, Bundesstraße 1, Autohof Plötzin)

In der Nacht von Freitag auf Samstag betrat ein bislang Unbekannter die Tankstelle im Bereich des Autohofes. Nachdem der Mann verschiedene Waren an die Kasse gebracht hatte, ließ er sich von der Mitarbeiterin eine Vitrine aufschließen. Aus dieser entnahm der Unbekannte ein Messer, mit welchem er sofort die Frau bedrohte. Ein Polizeibeamter außer Dienst, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Tankstelle aufhielt, konnte den Mann zunächst überwältigen. Dann kam es jedoch zu einem Gerangel zwischen Beiden, bei dem der Täter dem 48-jährigen Polizeibeamten nach derzeitigen Erkenntnissen mehrere Flaschen auf den Kopf schlug. Anschließend flüchtete der Täter mit einem dunklen PKW in unbekannte Richtung, nachdem er noch weitere Flaschen im Verkaufsraum geworfen hatte. Der Polizist wurde am Kopf verletzt und musste zur weiteren medizinischen Betreuung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, auch unter Hinzuziehung eines Fährtenhundes und des Polizeihubschraubers, führten nicht mehr zur Feststellung des Mannes, der wie folgt beschrieben wurde:

  • ca. 30-40 Jahre alt
  • ca. 175-180 cm groß
  • schlank
  • kurze, schwarze Haare
  • trug einen hellen Jogginganzug
  • hatte beim Betreten der Tankstelle ein Handtuch auf dem Kopf

Eine Zeugin beschrieb den Phänotyp des Täters als süd/ost-europäisch.

Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331-55080 zu wenden.

Samstag, 16.02.2019, 00:00 Uhr- 00:30 Uhr

Wahlprogramm der Grünen: Autofreies Zentrum und Geld für Klimaschutz

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Wildschweinplage: Was die Jäger wirklich tun können

In dem Jahr, als Else Grebs geboren wurde, tobte der erste Weltkrieg, Wilhelm II. war noch Kaiser und in den italienischen Abruzzen starben 30.000 Menschen bei einem Erdbeben während Einstein Relativitätstheorie als Grundlage der Forschung anerkannt wurde. Das war 1915 ist nicht einmal ein langes Menschenleben her.

„Wenn die Schweine aus dem Ort nicht mehr rauskommen, hat man ein Problem“

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