Kreisvolkshochschule startet ins neue Semester

Kleinmachnow. Mit rund 500 Kursen und Veranstaltungen startet die Kreisvolkshochschule (KVHS) Potsdam-Mittelmark ins Herbstsemester, das ab dem 17. August beginnt. Überschrieben ist das Programm mit dem Motto: “Willkommen zurück” – ein bewusst optimistischer Ausblick in den Neustart nach dem reduzierten Programm des Frühjahrssemesters. Die digitalen Angebote der KVHS werden stetig ausgebaut, so wird es in diesem Semester viele neue Online-Vorträge und -Kurse geben. Auch in der Werbung geht die KVHS neue Wege. Statt Auslage des gedruckten Programmhefts wird ein kompakter Flyer am 8. August direkt an rund 65.000 Haushalte in Kleinmachnow, Werder, Bad Belzig und die umliegende Regionen verteilt.

“Wir hoffen, dass wir wieder viele, auch neue Teilnehmende in der Volkshochschule begrüßen können. Selbstverständlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln. Als Ort der Begegnung und des Austausches freuen wir uns, wieder gemeinsames Lernen zu ermöglichen, ob vor Ort oder online”, sagt KVHS-Leiterin Indra Kühlcke. Modernisiert wurde auch die Webseite der KVHS. Alle Online-Angebote sind nun in einer eigenen Rubrik gebündelt. In der neuen Kategorie “Spezial” finden sich Kurse für besondere Zielgruppen, beispielsweise Bildungsfreistellungskurse für Berufstätige. Dort abgebildet sind auch alle aktuellen Kurse, die an der frischen Luft stattfinden, wie Wanderungen, Stadtführungen, aber auch “Philosophie im Garten”.

Programmvorschau Online – Kochen und Co.

Neben Online-Sprachkursen sind erstmalig Online-Kochkurse im Angebot, zum Beispiel “Food for future – Nachhaltig Kochen im Herbst”. Die Dozentin hat viele Jahre an der Seite der Fernsehköchin und Bio-Ikone Sarah Wiener gearbeitet und einfaches, nachhaltiges Kochen dabei perfektioniert. Ein digitaler Austausch zu Kinderbüchern ist ebenso im Programm wie viele weitere, meist kostenlose Vorträge aus Politik und Zeitgeschehen. Am heimischen PC live mitverfolgt und kommentiert werden können Vorträge wie “Die USA vor der Wahl”, “Pandemien – Corona und die neuen globalen Infektionskrankheiten” oder “Von Melodien zu Wörtern: Wie Babys Sprache(n) lernen”. In den eigenen vier Wänden lassen sich zudem betriebswirtschaftliche Fortbildungen online absolvieren, etwa zu Finanzbuchführung oder betrieblicher Steuerpraxis.

Vor Ort – “mit Abstand” bunte Vielfalt

Im Themenschwerpunkt nachhaltige Entwicklung finden sich dieses Semester Vorträge und Workshops zu Klima, regionalen Umweltthemen wie “Der Wolf im Landkreis PM”, aber auch globalen Fragen. Unter der Überschrift “Tatwaffe Geld – tödliche Kredite” wird spielerisch als fiktiver Kriminalfall beleuchtet, welchen Einfluss Banken und Versicherungen auf Konzerne nehmen. Viele neue Kreativkurse bieten Erlebnisse unter professioneller Anleitung vor Ort. Ob Schreiben, Malen, Basteln, Gitarre lernen, Nähen, Fotografieren oder Typ- und Stilberatung, das Programm ist bunt und vielfältig und funktioniert, wie schon in den ersten Sommerkursen erprobt wurde, auch gut “auf Abstand”.

Kurse zur gesundheitlichen Prävention, Stressbewältigung und Bewegung sind weiterhin stark vertreten und bieten wohlmöglich gerade jetzt den richtigen körperlichen Ausgleich zu Tätigkeiten im Homeoffice. Angeboten werden unter anderem “Work-Life-Balance mit Qigong” oder Ballett für Erwachsene. Auch zahlreiche Sprachkurse auf unterschiedlichen Niveaustufen können wieder besucht werden. Wer Lust auf Neues oder eher Ungewöhnliches hat, kann Arabisch, Persisch oder Polnisch lernen. Kompakte Angebote vermitteln an nur einem Wochenende erste Sprachgrundlagen in Italienisch, Englisch oder Norwegisch. Im Bereich Berufliche Bildung und Medien können unter anderem Kompetenzen für den Arbeitsmarkt erworben werden. Wer schnell und einfach eine Homepage erstellen möchte, eine Einführung zum eigenen Smartphone benötigt oder in zwei Mal zwei Stunden effizienter Computerschreiben lernen will, findet entsprechende Angebote auf der Webseite der KVHS.   red/sg

Vergewaltigung in Schlaatz: Polizei geht ersten Zeugenhinweisen nach

Die Ermittlungen der

Kriminalpolizei im Fall einer
Vergewaltigung in
Schlaatz und im Fall einer versuchten
Vergewaltigung in
Griebnitzsee laufen auf Hochtouren. Zuletzt hatte die
Polizei um die Mithilfe der Potsdamer Bürger und Bürgerinnen gebeten. Nun kamen erste Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Sprecher der Polizeidirektion West teilte am Dienstagnachmittag mit, dass die Kriminaltechniker derzeit sichergestellte Spuren auswerten. Kriminalisten der Polizeiinspektion

Potsdam gehen zudem weiteren Ermittlungen und Befragungen im Umfeld der Tatorte nach.

Hinweise der Bevölkerung

Auch die Hinweise von Potsdamern und Potsdamerinnen, die bei der

Polizei eingegangen sind, werden geprüft. „Bislang sind seit der Medienberichterstattung sieben Hinweise zur Tat im Stadtteil
Schlaatz eingegangen“, teilt Polizeisprecher
Heiko Schmidt mit. Zur versuchten
Vergewaltigung in
Griebnitzsee gab es allerdings noch keine weiteren
Zeugenhinweise.

Lesen Sie die Täterbeschreibungen: „Nach
Vergewaltigung und Missbrauch von Frauen: Potsdamer
Polizei sucht diese vier Männer“

Alle Hinweise werden nun erst auf ihre Tatrelevanz geprüft und dabei gewichtet. Danach gehen Kriminalisten und Revierpolizisten den Hinweisen in der gewichteten Reihenfolge nach.

Polizei sucht weiter nach Hinweisen auf Täter

Die Identitäten der Tatverdächtigen vom Campus

Griebnitzsee und aus der Straße An der Alten Zauche in
Schlaatz konnten bisher aber noch nicht ermittelt werden.

Zu beiden Fällen können Beobachtungen auch weiterhin an die Potsdamer

Kripo gesandt werden: Telefon 033155080 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. Alternativ kann das Hinweisformular im Internet unter polbb.eu/hinweis genutzt werden oder die E-Mail-Adresse Hinweise.PIPDM@polizei.brandenburg.de

Von Jan Russezki

Linke fordert Sonnensegel für Spielplätze in Potsdam

Potsdamer Kinder sollen künftig häufiger im Schatten spielen statt in der prallen Sonne – wenn es nach der Fraktion Die Linke geht. Sie fordert in einem Antrag für die nächste Sitzung der Stadtverordneten, dass alle 31 bisher unbeschatteten kommunalen Spielplätze bis Ende des Jahres 2021 einen „kurzfristigen Teilsonnenschutz mittels Sonnensegel sowie einen langfristigen Sonnenschutz durch geeignete Bepflanzung“ bekommen. Außerdem soll geprüft werden, wie auf allen 145 vorhandenen kommunalen Spielplätzen mindestens eine Beschattung von 50 Prozent erreicht werden kann. Wegen des Klimawandels müsse jeder Spielplatz wenigstens teilweise im Schatten liegen damit er jederzeit nutzbar sei, heißt es in der Begründung.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht’s zur kostenlosen Bestellung.]

Ein ähnliches Anliegen hat auch der Ortsbeirat Fahrland. Im Juni hatte das Gremium gefordert, dass auf fünf Spielplätzen im Ortsteil Sonnensegel installiert werden sollen. In einer Antwort der Stadtverwaltung heißt es nun, das Thema Sonnenschutz als ein Ausstattungsmerkmal von Spielplätzen solle im Stadtentwicklungskonzept Spielplätze gesamtstädtisch neu betrachtet werden.

https://www.pnn.de/potsdam/fuer-die-heissen-tage-linke-fordert-sonnensegel-fuer-spielplaetze-in-potsdam/26062830.html

Busse von Havelbus fahren zum Schulbeginn anders

Mit Beginn des neuen

Schuljahres am Montag, 10. August, gilt bei der
Havelbus
Verkehrsgesellschaft der reguläre
Fahrplan, außerdem gibt es Änderungen auf folgenden Linien: Linie 649
Wustermark
Brieselang: Die Bedienung der Haltestellen „
Wustermark, Hafenstraße“ und „
Wustermark,
Duisburger Straße“ wurde angepasst.Linie 656
Brieselang
Falkensee: Die Fahrt um 6.58 Uhr ab
Brieselang bedient in
Falkensee nun auch die Haltstellen „Rathausplatz“ und „
Kant-Straße“.

Linie 663 Nauen –

Dallgow-Döberitz: Die Fahrt 7.05 Uhr ab Nauen verkehrt nun über Niederhof. Auf den Fahrten um 13.02 Uhr, 14.02 Uhr und 15.02 Uhr ab „
Dallgow-Döberitz, Havelpark“ kann bei Bedarf in Niederhof ausgestiegen werden. Diesen Ausstiegswunsch bitte beim Einstieg dem Fahrer mitteilen.

670 Bürgerbus

Dallgow-Döberitz: In der
Bahnhofstraße in
Dallgow-Döberitz geht die neue Haltestelle „Am Langhaus“ an das Netz.

681

Rathenow
Nennhausen (
Baufahrplan): Ab 10. August wird die Landesstraße 98 zwischen
Rathenow und
Bamme für 18 Monate gesperrt. Somit gilt mit dem Schuljahresbeginn ein
Baufahrplan mit angepasster Linienführung.

Die aktuellen

Fahrpläne der einzelnen Linien sowie den
Baufahrplan der Linie 681 sind zu finden unter
havelbus.de/fahrplan
.

Von

MAZ

Suche nach Tätern geht weiter – Opfer “total traumatisiert”

Potsdam – Nach der Vergewaltigung einer 23-jährigen Potsdamerin setzt die Polizei die Suche nach den Tätern fort. Es werde intensiv ermittelt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion West. Nähere Angaben machte er nicht.

Die junge Frau war in der Nacht zum Samstag zum Einkauf in einer Tankstelle in der Drewitzer Straße gewesen und wurde nach eigenen Angaben auf dem Heimweg im Wohngebiet Am Schlaatz von einer dreiköpfigen Männergruppe in einer ihr unbekannten Sprache von hinten angesprochen.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht’s zur kostenlosen Bestellung.]

Opfer wurde in Waldstück gezerrt

Als die Frau nicht reagierte, wurde sie von hinten gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt. Einer der Unbekannten habe sich an der Frau vergangenen, während ein anderer sie festgehalten und der dritte mutmaßlich mit einem Handy fotografiert und gefilmt habe, berichtete die Polizei.

Die Mutter der 23-Jährigen hatte die Tat angezeigt. “Meine Tochter ist total traumatisiert, sie sagt, sie wisse nicht, ob das zehn Minuten waren, 20 oder 30 oder länger”, sagte sie zu BILD. Es sei ihr wie eine Ewigkeit vorgekommen. 

Polizei bittet um Hilfe aus der Bevölkerung

Alle Täter trugen einen dunklen Mundschutz und sollen zwischen 25 und 35 Jahre alt sein. Einer der Männer soll 1,85 Meter groß und dunkelhaarig sein (Seiten kürzer als oben). Er trug dunkle Kleidung. Seine beiden Komplizen waren ebenfalls dunkel bekleidet und rund 1,70 Meter groß. Beide trugen eine kurze Hose.

Wer Hinweise auf die Täter geben kann oder in der Nacht Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat zusammen hängen könnten, wird gebeten sich bei der Potsdamer Polizei unter 0331-5508-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Alternativ kann das Hinweisformular im Internet unter polbb.eu/hinweis genutzt werden. (dpa/mit cmü)

Brandenburg macht Ernst: Maskenpflicht in der Schule

In

Brandenburg soll an den Schulen eine
Maskenpflicht eingeführt werden. Diese gilt innerhalb des Schulgebäudes, nicht aber – wie in
Nordrhein-Westfalen – während des Unterrichts. Das kündigte Bildungsministerin
Britta Ernst (
SPD) im
RBB an.

Lesen Sie auch So soll das neue
Schuljahr in
Brandenburg laufen

Das Land folgt damit dem Beispiel

Berlins. Dort hatte Bildungssenatorin
Sandra Scheeres (
SPD) bereits vorige Woche eine
Maskenpflicht für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte in Schulgebäuden angekündigt. Der Mund-Nasen-Schutz muss demnach auf Fluren, in Aufenthalts- und Gemeinschaftsräumen (also auch im Lehrerzimmer) oder auf der Toilette getragen werden.

Alternativlos oder Zumutung, das ist hier die Frage

Wenn Schüler in

NRW dauerhaft gegen die neue
Maskenpflicht verstoßen, können sie auch von der Schule verwiesen werden. Das sagte die nordrhein-westfälische Schulministerin
Yvonne Gebauer. An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen soll gilt die
Maskenpflicht sowohl im Gebäude als auch im Unterricht – zunächst befristet bis Ende August. Das sei „alternativlos“ angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens in
NRW, so die FPD-Politikerin.

„Die Nervosität steigt“, erklärte dazu

Udo Beckmann, Vorsitzender der Gewerkschaft VBE (
Verband Bildung und Erziehung). „Die von
NRW eingeführte
Maskenpflicht im Unterricht ist das klare Eingeständnis, dass bei der aktuellen Infektionslage nicht einfach auf Abstandsregelungen verzichtet werden kann, ohne den Gesundheitsschutz zu gefährden.“

Kritik kam auch von der Bundesschülerkonferenz. Die

Maskenpflicht während des Unterrichts sei angesichts der aktuellen Temperaturen eine Zumutung für die Schülerinnen und Schüler, hieß es. „Außerdem ist in vielen Räumen das Lüften gar nicht möglich, weil sich die Fenster nicht öffnen lassen.“

Von MAZonline

Bei Unfall verletzt (Landkreis Potsdam- Mittelmark, Bad Belzig, Erich-Weinert-Straße)

Als der Fahrer eines PKW Mercedes am Montagvormittag den Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes verlassen wollte, kollidierte er mit einem Radfahrer, der gerade den Parkplatz befahren wollte. Bei dem Unfall wurde der Radfahrer leicht verletzt. Der 84-Jährige wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, wo er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte.  Es entstand geringer Sachschaden. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Montag, 03.08.2020, 11:10 Uhr

Bei Unfall verletzt (Landeshauptstadt Potsdam, Galileistraße)

Als am heutigen Vormittag die Fahrerin eines PKW Skoda von der Newtonstraße nach rechts auf die Galileistraße abbiegen wollte, kollidierte das Fahrzeug mit einem Radfahrer, der zu diesem Zeitpunkt die Galileistraße befuhr. Der 69-jährige Radler wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 3.100,-Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Dienstag, 04.08.2020, 10:25 Uhr

Grundschulen feiern ihre Erstklässler in kleinem Rahmen

„Wir sind froh, dass wir überhaupt feiern können“: Noch im Juni standen die Einschulungsfeiern durch die Corona-Pandemie auf der Kippe. Jetzt dürfen die Schulen ihre Erstklässler festlich begrüßen. Dafür hat jede ihren eigenen Weg gefunden.

Badesicherheitsgesetz für Brandenburg

Werder (Havel)/Schwielowsee. Die Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Brandenburg (KPV) und Bürgermeisterin der Gemeinde Schwielowsee, Kerstin Hoppe, fordert ein Badesicherheitsgesetz für Brandenburg und eine gemeinsame Strategie von Land und Kommunen hinsichtlich der Gewinnung von Rettungsschwimmern.

“Angesichts der aktuellen Rechtsprechung ist es für die Kommunen ein Drahtseilakt Badestellen zu betreiben. Das Land Schleswig-Holstein ist hier mit einem Badesicherheitsgesetz vorangegangen und hat den Kommunen einen klaren rechtlichen Rahmen vorgegeben. Daher fordern wir als KPV Brandenburg von der Landesregierung mit den Kommunen zum einen über ein solches Badesicherheitsgesetz zu sprechen und es schnellstmöglich zu verabschieden”, betonte Hoppe.

Zum anderen brauche es eine landesweite Strategie zur Gewinnung von Bademeistern und Rettungsschwimmern. Gerade für ein Land wie Brandenburg mit seinen vielen Seen von herausragender Badequalität, sei ein attraktives Umfeld der Badestellen von immenser Bedeutung sowohl für die Brandenburgerinnen und Brandenburger als auch für die vielen Touristen, die das Land jährlich besuchen, so Hoppe weiter.