Die Burg Rabenstein befindet sich in der Region Fläming, im Südwesten von Brandenburg. Dort liegt sie auf dem 153 Meter hohen Berg „ Steiler Hagen“, oberhalb des kleinen Ortes Raben. Sie zählt zu besterhaltenen Burgen in Brandenburg.

Die Burg Rabenstein wird in der Mitte des 12. Jahrhunderts als Straßenwarte angelegt. Im Jahr 1251 wird sie erstmals urkundlich erwähnt. In ihrer Geschichte wechselt die Burg zwischen dem Kurfürstentum Sachsen und Brandenburg mehrfach den Besitzer. Im Jahr 1815 geht sie endgültig in den Besitz Preußens über. Historische Persönlichkeiten, wie König Gustav II. von Schweden oder Zar Peter I., gehören zu den Gästen der Burg Rabenstein. Ab 1945 wird sie als Försterei und Forstschule genutzt. Elf Jahre später wird eine Jugendherberge, die bis 1998 genutzt wird, auf der Burg eingerichtet. Im Jahr 1999 werden die Gebäude der Burg umfangreich saniert und rekonstruiert.

Besucher können unter anderem die Kapelle, den Rittersaal und die Folterkammer der Burg Rabenstein besichtigen. Einen hervorragenden Ausblick auf die Umgebung bietet der 30 Meter hohe Burgturm.

Die Burg Rabenstein betreibt eine eigene Falknerei. Die Mitarbeiter des Betriebes informieren die Besucher über die verschiedenen Greifvogelarten der Region. Außerdem bietet die Falknerei der Burg Rabenstein regelmäßig Flugvorführungen an.

Auf der Burg Rabenstein finden in festen Abständen Gauklerabende und mittelalterliche Konzerte statt. Zu den Höhepunkten zählt der jährliche Mittelaltermarkt „Rabensteiner Herbst“. Neben Historischem Handwerk und Ritterturnieren bietet der Markt mittelalterliche Musik und Gaukelei.

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