Brandenburg macht Ernst: Maskenpflicht in der Schule

In

Brandenburg soll an den Schulen eine
Maskenpflicht eingeführt werden. Diese gilt innerhalb des Schulgebäudes, nicht aber – wie in
Nordrhein-Westfalen – während des Unterrichts. Das kündigte Bildungsministerin
Britta Ernst (
SPD) im
RBB an.

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Das Land folgt damit dem Beispiel

Berlins. Dort hatte Bildungssenatorin
Sandra Scheeres (
SPD) bereits vorige Woche eine
Maskenpflicht für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte in Schulgebäuden angekündigt. Der Mund-Nasen-Schutz muss demnach auf Fluren, in Aufenthalts- und Gemeinschaftsräumen (also auch im Lehrerzimmer) oder auf der Toilette getragen werden.

Alternativlos oder Zumutung, das ist hier die Frage

Wenn Schüler in

NRW dauerhaft gegen die neue
Maskenpflicht verstoßen, können sie auch von der Schule verwiesen werden. Das sagte die nordrhein-westfälische Schulministerin
Yvonne Gebauer. An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen soll gilt die
Maskenpflicht sowohl im Gebäude als auch im Unterricht – zunächst befristet bis Ende August. Das sei „alternativlos“ angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens in
NRW, so die FPD-Politikerin.

„Die Nervosität steigt“, erklärte dazu

Udo Beckmann, Vorsitzender der Gewerkschaft VBE (
Verband Bildung und Erziehung). „Die von
NRW eingeführte
Maskenpflicht im Unterricht ist das klare Eingeständnis, dass bei der aktuellen Infektionslage nicht einfach auf Abstandsregelungen verzichtet werden kann, ohne den Gesundheitsschutz zu gefährden.“

Kritik kam auch von der Bundesschülerkonferenz. Die

Maskenpflicht während des Unterrichts sei angesichts der aktuellen Temperaturen eine Zumutung für die Schülerinnen und Schüler, hieß es. „Außerdem ist in vielen Räumen das Lüften gar nicht möglich, weil sich die Fenster nicht öffnen lassen.“

Von MAZonline

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