Bestätigt: Jetzt 23 Corona-Infizierte im Havelland

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Im Havelland gibt es nun 23 bestätige Infizierungen mit dem Coronavirus. Das hat die Kreisverwaltung am Mittwoch mitgeteilt.

Wie unterschiedlich der Umgang der Behörden mit der Veröffentlichung zu Corona-Infizierten ist, kann man gut am Beispiel des Kreises Havelland und der Stadt Brandenburg an der Havel ablesen. Während in der kreisfreien Stadt Brandenburg sehr genau darüber Auskunft gegeben wird, woher die Infizierten kommen (einige sind Österreich-Rückkehrer), bleibt die Kreisverwaltung im Havelland bei der Strategie, nur die Zahl der Infizierten öffentlich zu benennen.

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Woher gekommen?

Woher diese kommen und was möglicherweise der Infektionsherd war, wird nicht kommuniziert. Stand Mittwoch hatte der Rathenower Krisenstab noch keine Kenntnis davon, ob es mittlerweile Corona-Kranke in Rathenow gibt.

Zwangsläufige Fehler?

Die Angaben über den Verlauf der Erkrankung und die Sterblichkeitsrate seien mit Vorsicht zu genießen, heißt es bei der Kreisverwaltung. Grund dafür sei, dass die Erhebungen aufgrund der Entwicklung „zwangsläufig mit Fehlern belastet sind“.

Viele Absagen

Derweil werden weitere Veranstaltungen abgesagt. Die Sitzung des Rhinower Amtsausschusses am 26. März fällt aus. Ebenso teilt das Kulturzentrum Rathenow mit, dass das Theater „Lichtblick“ seine Komödie „Im weißen Rössl am Wolzensee“ nunmehr am 29. August um 19.30 spielen wird. Ursprünglich wollten die Laienschauspieler am 9. Mai auf die Bühne treten. Abgesagt ist auch die Filmmatinee der „Freunde für Europa“, die am 5. April im Haveltorkino stattfinden sollte.

Von Joachim Wilisch